Wichtiges zur Krankentagegeld-Versicherung

Wechsel von der PKV in die GKV als Selbständiger – was ist möglich?

Wenn Sie selbständig tätig sind bzw. gerade eine Existenzgründung als Selbständige/r oder Freiberufler planen, dann haben Sie sowohl die Option, sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung weiterversichern zu lassen oder Sie suchen sich eine private Krankenversicherung. Dieser Vorgang geht ganz leicht vonstatten.

Doch was passiert, wenn Sie von der PKV wieder in die GKV wechseln wollen, weil Ihnen beispielsweise die PKV-Versicherungsprämie zu hoch wird oder Sie Ihre Selbständigkeit aufgeben (müssen)?

Für die verschiedenen Einzelfälle gibt es bestimmte Regelungen:

1. Fall:
Wenn Sie als Selbständiger in die private Krankenversicherung eingetreten sind, dann führt auch kaum ein Weg heraus zurück zur GKV. Gerade dann, wenn Sie Ihre selbständige Berufstätigkeit aufrechterhalten und Sie vielleicht nur wechseln wollen, weil Ihnen die monatlichen Versicherungsbeiträge zu hoch geworden sind, müssen Sie weiterhin in der PKV bleiben.

2. Fall:
Ein anderer Fall liegt vor, wenn Sie Ihre Selbständigkeit aufgeben und wieder als Arbeitnehmer/in in ein Angestelltenverhältnis zurückkehren. Dann können Sie aufgrund Ihrer Arbeitnehmertätigkeit zurück zur GKV. Allerdings sollten Sie unter 55 Jahre alt sein.

3. Fall:
Denn hier kommt die nächste Sonderregelung zum Zuge. Wenn Sie über 55 Jahre alt sind, ob nun selbständig tätig oder auch Arbeitnehmer/in, kommen Sie nicht mehr in die GKV zurück. Auch über 55-jährige, die ihre Arbeit verlieren oder unter die Pflichtversicherungsgrenze zurückfallen, haben keine Wechselmöglichkeit mehr.

Sollten Sie wirklich nur wechseln wollen, weil Ihre PKV-Versicherungsprämie zu hoch geworden ist, dann sollten Sie mit Ihrer PKV reden und versuchen, in einen billigeren Basistarif innerhalb der PKV zurückgestuft zu werden.

(Bildquelle Artikelanfang: © Wolfgang-S #16176778/Fotolia.com)

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