Elektronikversicherung

Elektronikversicherung

Fast jedes Unternehmen – auch ein Ein-Personen-Betrieb verwendet für die tägliche Arbeit elektronische Geräte wie eine EDV- oder Telefonanlage, speichert wichtige Geschäftsdaten ab usw.

Dass diese Technik auch Schaden nehmen kann, bedenken nur wenige. Inwieweit diese Geräte auch dagegen abgesichert sein sollten, kommt auf deren Wert an.

Eine kleine Ausstattung, so wie sie oben genannt wurde, kann im Rahmen einer gewerblichen Inventarversicherung mitversichert sein. Die Inventarversicherung übernimmt aber nur Schaden von Geräten, die sich an einem Ort befinden oder dort eingesetzt werden.

Teure elektronische Geräte, die an unterschiedlichen Orten verwendet werden wie beispielsweise Musikanlagen von Konzertveranstaltern fallen nicht darunter. Diese können nur über eine Elektronikversicherung oder über eine Veranstalterhaftpflichtversicherung (bei nicht so kostspieligen Geräten) abgesichert werden.

Wann ist eine Elektronikversicherung sinnvoll?

Liegt der Wert der technischen Ausstattung über einer bestimmten Wertgrenze, die von der Inventarversicherung nicht mehr übernommen wird, muss eine eigene Elektronikversicherung abgeschlossen werden.

Eine solche Versicherung ist vor allem zu empfehlen, wenn die elektronischen Unternehmensgeräte sehr teuer sind und/oder ein Ausfall enorme Einnahmensverluste verursacht oder der Betrieb teure Elektronikgeräte produziert.

Eine Elektronikversicherung kann kaum pauschal abgeschlossen werden. Zuerst sollte der Wert aller zu versichernden Maschinen und elektronischen Geräte ermittelt werden, bevor ein Vertrag ausgearbeitet wird.

Wer schon eine Inventarversicherung abgeschlossen hat, kann meist durch eine Elektronik-Police den Versicherungsschutz aufstocken, um die Lücke zwischen dem Wert der elektronischen Geräte und der finanziellen Obergrenze, die bei Schaden übernommen wird, zu schließen.