Die Versicherungsbranche im digitalen Wandel

Die Versicherungsbranche hat in den vergangenen Jahren einen entscheidenden Wandel in ihrer Vertriebsstruktur erlebt, von offline zu online.

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Wichtiges zur Betriebshaftpflichtversicherung oder gewerblichen Haftpflichtversicherung

Die Betriebshaftpflichtversicherung (kurz auch BHV genannt) oder gewerbliche Haftpflichtversicherung ist eine wichtige gewerbliche Versicherung, die einen Unternehmer vor begründeten Schadensersatzansprüchen dritter Personen absichern soll.

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Was ändert sich ab 1. Januar 2016?

Neues Jahr, neue Regelungen und Bestimmungen, auch was einzelne Versicherungen angeht.

Gesetzliche Krankenkassen werden teurer – private wahrscheinlich auch

In den meisten Fällen werden zum neuen Jahr Versicherungen teurer, das trifft vor allem für die gesetzliche Krankenversicherung für 2016 zu. Generell steigen die Beiträge um ca. 0,2 Prozent, bei manchen Krankenkassen auch noch höher. Das heißt, auch Selbständige, die freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung sind, müssen ab 2016 mit spürbar höheren Beiträgen rechnen, da sie ja nicht nur den Arbeitnehmeranteil zahlen müssen, sondern den vollen Beitragssatz.

Kasse + / – Beitrag
AOK Baden-Württemberg + 0,1 15,6 %
AOK Bayern + 0,2 15,7 %
AOK Bremen + 0,2 15,7 %
AOK Niedersachsen + /- 0,0 15,4 %
AOK Nordost + /- 0,0 15,5 %
AOK Nordwest + 0,2 15,7 %
AOK  Rheinland-Pfalz/ Saarland + 0,2 15,7 %
AOK Sachsen-Anhalt + /- 0,0 14,9 %
Barmer + 0,2 15,7 %
BKK Mobil Oil + /- 0,0 15,4 %
BKK VBU + /- 0,0 15,5 %
BKK VDN + 0,5 15,5 %
DAK + 0,6 16,1 %
hkk + 0,19 15,19 %
IKK Brandenburg & Berlin + /- 0,0 15,2 %
IKK gesund plus + /- 0,0 15,2 %
IKK Nord + /- 0,0 15,9 %
KKH + 0,3 15,8 %
TK + 0,2 15,6 %

Quelle: Krankenkasse.de

Seit 1. Januar 2015 dürfen die gesetzlichen Krankenkassen einen Zusatzbeitrag erheben, falls der Grundbeitrag von 14,6 Prozent nicht ausreichen sollte. Die meisten Krankenkassen setzten im ersten Jahr dieser Neuregelung ihren Zusatzbeitrag auf 0,9 Prozent fest, der nun im neuen Jahr bei vielen gesetzlichen Krankenversicherungen um durchschnittlich 0,2 Prozentpunkte ansteigen wird.

Die größte Erhöhung führt die DAK durch mit 0,6 Prozent Beitragssteigerung. Diese übermäßige Verteuerung hat ihren Grund in einer Fehlkalkulation der DAK im vergangenen Jahr. Damit muss die DAK auch im nächsten Jahr mit einem deutlichen Mitgliederschwund rechnen.

Eventuell Sonderkündigungsrecht nutzen

Denn falls eine Krankenkasse teurer wird, haben ihre Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht. Viel Zeit bleibt einem dafür nicht. Kündigen kann man seiner Krankenkasse erst ab dem Zeitpunkt, wenn die Krankenkasse einen über die Beitragserhöhung schriftlich informiert, wozu sie auch verpflichtet ist.

Spätestens bis zum Ende des jeweiligen Monats, in dem man den erhöhten Zusatzbetrag zum ersten Mal zahlen muss, muss dann die Kündigung eingereicht werden. Läuft die Kündigung, ist der Zusatzbeitrag trotzdem an die alte Krankenversicherung zu zahlen. Die Kündigung der Krankenkasse wird erst nach zwei Monaten wirksam.

Die Erhöhungen der wichtigsten gesetzlichen Krankenkassen finden Sie oben in der Tabelle und auch auf der Website www.gkv-spitzenverband.de. Dort werden die neuen Beitragssätze aber erst zum 1. Januar 2016 veröffentlicht.

Außerdem muss die Krankenkasse ihre Versicherten in einem Anschreiben extra darauf hinweisen, dass es günstigere Versicherungen gibt, falls der Zusatzbeitrag der Kasse über dem Jahresdurchschnittswert liegt. Das Schreiben muss bis spätestens Ende des Monats eingehen, der dem Monat des neues Zusatzbetrags vorausgeht.

Auch die privaten Krankenversicherungen werden im kommenden Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit ihre Beiträge deutlich erhöhen, sodass ein Wechsel von gutverdienenden Selbständigen in eine PKV nicht unbedingt lohnend ist, in manchen Fällen wird sich ein Umstieg in eine private Krankenversicherung schon rechnen. Vor einem Wechsel sollten Sie immer ausführliche Vergleiche anstellen und sich von einem unabhängigen Versicherungsexperten beraten lassen.

Berufsunfähigkeitsversicherungen werden teurer

Wer im nächsten Jahr eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen will, muss mit höheren Beiträgen rechnen. Denn durch den niedrigen Garantiezins von 1,25 Prozent können die Versicherungsgesellschaften kein allzu großes Finanzpolster mehr für die Vesicherungsnehmer aufbauen.

Gerade für junge Neukunden steigen die Beiträge am meisten, um ca. 7 Prozent bei einem 25-Jährigen bei einer festgelegten Monatsrente von 1.000 Euro, bei einem 35-Jährigen um ca. 5 Prozent und bei einem 45-Jährigen um ca. 3 Prozent.

Wer jetzt noch  im Jahr 2015 einen Vertrag abschließt, kommt dauerhaft in den Genuss der niedrigeren Beitragssätze.

Elektronikautos von KFZ-Steuer nur noch für 5 Jahre befreit

Reine Elektronikautos, die ab dem 1.1.2016 zugelassen werden, sind für die kommenden 5 Jahre von der KFZ-Steuer befreit. Diese Zeitdauer wurde nun deutlich verkürzt, denn Elektronikautos, die bis Ende dieses Jahres zugelassen werden, sind sogar 10 Jahre von der KFZ-Steuer befreit.

Verkauft der Besitzer das Auto während des steuerfreien Zeitraums, braucht der neue Halter für den noch verbleibenden Zeitraum auch keine KFZ-Steuern zu zahlen.

Hybrid-Fahrzeuge und Fahrzeuge mit einem Range-Extender fallen nicht unter diese Steuerregelungen, da sie nicht als Elektronikfahrzeuge nach dem KFZ-Steuergesetz gelten.

(Bildquelle Artikelanfang: © SP-PIC #38758578/Fotolia.com)

Provinzial Nordwest: Vorstellung der Versicherungsangebote des Regionalversicherers

Die Provinzial Nordwest Versicherungsgruppe entstand im Jahr 2005, als die Provinzial Nord mit der Westfälischen Provinzial zusammengeschlossen wurde. Bei der Provinzial Nordwest handelt es sich um einen Regionalversicherer, der seinen Sitz in Münster, Düsseldorf und Kiel hat.

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Handyversicherung: Mehr Schutz für das Smartphone

Das Smartphone ist der am meisten genutzte Gegenstand für unterwegs. Fast jeder besitzt eines und trägt es täglich mit sich. Die mittlerweile hochentwickelten Smartphones sind nicht gerade günstig und für Diebe, besonders im Ausland, sehr attraktiv.

Schutz vor Langfingern

Im Urlaub an der Strandpromenade entlang gegangen, einen kurzen Moment nicht achtsam gewesen und schon fehlt etwas in der Tasche. Das geliebte Smartphone ist weg. Kontakte, Bilder, Nachrichten und vor allem das Handy selbst; einfach weg. Für genau solche Fälle gibt es Handyversicherungen, die zum Handyvertrag abgeschlossen werden können. Sie ersetzen den Wert des verloren gegangenen Smartphones und mindern somit den Verlustschmerz.

Die gestohlenen Daten, die in falsche Hände gerieten, lassen sich leider nicht mehr zurückholen, aber durch sofortige Sperrung des Handys kann man den Schaden so gering wie möglich halten. Aber nicht nur für den Fall eines Diebstahles ist eine Handyversicherung sinnvoll.

Versichertes Selbstverschulden

Wenn Kinder im Haus sind, oder Sie oft stressige Situationen erleben, ist es schnell passiert, dass ein Glas umfällt und Cola über das Handy läuft. Oftmals mit gravierenden Folgen, denn solche Unachtsamkeiten sind die häufigsten Ursachen für das Kaputtgehen eines Handys. Während die zweijährige Garantie nur Schäden, wie Probleme der Software oder Mängel an der Produktion absichert, bleiben Sie auf den Kosten für Schäden durch Selbstverschulden sitzen.

Nicht aber, wenn sie eine extra Handyversicherung abgeschlossen haben. Egal, ob das Handy in der Hektik auf den Boden fällt und zerbricht, es unglücklicherweise in der Waschmaschine landet oder in die Toilette fällt: Die Handyversicherung übernimmt schon für einen geringen monatlichen Betrag oder einer einmaligen Gebühr, die mit dem Vertrag geleistet wird, die Kosten der Reparatur oder der Wiederanschaffung.

Der Abschluss einer Handyversicherung erweist sich in den meisten Fällen als sinnvoll, da es jedem einmal passiert, dass man einen Moment nicht aufpasst und das Handy zu Bruch geht.

(Bildquelle Artikelanfang: © babimu #39425167/Fotolia.com)

Private Pflegeversicherung – Pflegetagegeldversicherung mit der Pflege Bahr bezuschussen

Die Pflegesituation wird sich in den nächsten Jahrzehnten in Deutschland weiter zuspitzen, denn es werden im Jahr 2020 ungefähr 2,7 Millionen Menschen pflegebedürftig sein. Da die Pflegekosten dadurch stark zunehmen, sollte man sich schon in jungen Jahren oder spätestens im mittleren Alter von 40 bis 45 Jahren Gedanken machen, wie man seine mögliche Pflegebedürftigkeit finanzieren will.

Die Aufgabe einer Pflegeversicherung ist es, die Lücke zwischen der höchsten Pflegestufe III der gesetzlichen Pflegeversicherung und den Kosten des Pflegeheims zu schließen. Diese kann man ungefähr mit 1.500 Euro veranschlagen, wenn man für Pflegestufe III 1.500 Euro erhält und der Pflegeplatz 3.000 Euro kostet.

Wer diese Lücke nicht mit seiner Rente oder seinem Vermögen schließen kann, sollte über eine private Pflegezusatzversicherung nachdenken.

Verschiedene Versicherungsvarianten: Pflegekosten-, Pflegerenten- und Pflegetagegeldversicherung

Es gibt drei verschiedene Versicherungsvarianten in der privaten Pflegeversicherung, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Einen Überblick über die Tarife und Leistungen dieser Varianten finden Sie hier.

Um den Versicherungsnehmer zu entlasten, wurde am 1. Januar 2013 die sogenannte Pflege Bahr Versicherung in der privaten Pflegeversicherung eingeführt. Dabei handelt es sich um eine staatliche Förderung, die die gesetzlichen Krankenversicherten dazu animieren soll, eine private Pflegeversicherung abzuschließen, die dann vom Staat bezuschusst wird.

Das Modell der Pflege Bahr Versicherung gestaltet sich folgendermaßen:

Der Versicherungsnehmer erhält maximal 60 Euro Zuschuss pro Jahr, wenn er selbst mindestens 120 Euro jährlich in die private Pflegeversicherung einzahlt.

Um diesen staatlichen Zuschuss in Anspruch nehmen zu können, müssen einige Auflagen erfüllt werden, die in folgendem Artikel näher erläutert werden.

Eine davon ist die, dass die abgeschlossene private Pflegeversicherung eine Pflegetagegeldversicherung sein muss, Pflegekosten- und Pflegerentenversicherungen werden nicht vom Staat unterstützt.

Ein großer Vorteil der Pflege Bahr Versicherung ist, dass Versicherungsnehmer die Pflege Bahr ohne Gesundheitsfragen abschließen können, d. h. man muss sich vor Versicherungsabschluss keiner Gesundheitsprüfung unterziehen und braucht daher nicht zu befürchten, dass man von der Versicherung als Versicherungsnehmer abgelehnt wird. Außerdem kann man die Pflege Bahr schon mit 18 Jahren abschließen, nur darf man zu jenem Zeitpunkt noch keine Pflege beanspruchen. Und man kann in jedem Alter die Pflege Bahr Versicherung abschließen, es existiert keine Altersbeschränkung.

Wesentliche Merkmale der Pflegetagegeldversicherung

Die Pflegetagegeldversicherung ist wohl die am häufigsten abgeschlossene private Pflegezusatzversicherung in Deutschland. Sie zahlt Leistungen als Pflegetagegeld, sodass man als Versicherungsleistung im Pflegefall mindestens 50 Euro pro Tag erhalten sollte. Das wären im Monat (bei 30 Tagen) 1.500 Euro und würde die oben beschriebene Lücke zwischen den Pflegekosten und der Pflegestufe III schließen.

Die Leistungen der Pflegetagegeldversicherung können unterschiedlich ausfallen: Manche Versicherungstarife sind so gestaltet, dass das Pflegetagegeld erst bei Pflegestufe III (starre Tarife) gezahlt wird, flexible Tarife zahlen das Pflegetagegeld schon in den Pflegestufen I und II, dadurch wird aber die Versicherung deutlich teurer.

Bei Vertragsabschluss sollte man auch darauf achten, dass man bei Pflegebedürftigkeit und Pflegestufe III keine weiteren Versicherungsbeiträge einzahlen muss und die Pflegesätze regelmäßig ansteigen, um damit die Preisinflation aufzuheben.

Fazit

Mit der Pflege Bahr Versicherung kann man die Finanzierungslücke nicht vollständig schließen, wer das möchte, muss höhere Versicherungsbeiträge in Kauf nehmen, aber immerhin kann man mit 60 Euro Eigenanteil pro Jahr (die anderen 60 Euro zahlt die Pflege Bahr) die Lücke reduzieren.

Dieser staatliche Zuschuss lohnt sich vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen, denn da die Pflege Bahr keine Gesundheitsprüfung verlangt, können auch diese benachteiligten Personen eine private Pflegezusatzversicherung beanspruchen.

(Bildquelle Artikelanfang: © Kaarsten #41463120/Fotolia.com)

Cosmos Direkt Versicherung – Größter Direktversicherer in Deutschland

Der größte Direktversicherer deutschlandweit ist die Cosmos Direkt Versicherung, sie gehört zur Generali Gruppe, einem der führenden Versicherungskonzerne in der Welt. Im Bereich der Lebensversicherungen ist CosmosDirekt mittlerweile sogar weltweit führender Direktversicherer.

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Versicherungs-Check durch unabhängigen Finanzberater empfehlenswert

Als Selbständiger, Freiberufler oder Existenzgründer benötigen Sie einen bestimmten Versicherungsstand, um optimal und vor den Eventualitäten des Lebens – sei es beruflich oder privat – abgesichert zu sein.

Versicherungstarife an Lebenssituation anpassen

Allerdings verändert sich die Lebenssituation von Jahr zu Jahr, sodass im Laufe der Zeit der Versicherungsstand nicht mehr der Beste sein kann, d.h. Sie können letztendlich über- oder unterversichert sein. Gerade die Unterversicherung kommt sehr häufig vor.

Verändert sich Ihre private Situation durch Eheschließung, durch die Geburt eines Kindes oder durch Scheidung, benötigt man oft andere Versicherungstarife als vorher, beispielsweise bei der privaten Krankenversicherung. Genauso gut kann sich die berufliche Situation ändern und Sie benötigen weiteren oder umfassenderen Versicherungsschutz, beispielsweise durch eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung.

Als Versicherungslaie kann man selbst nur sehr schwer abschätzen, ob der eigene Versicherungsstand noch optimal ist oder nicht. Daher empfiehlt es sich, einen Experten für einen solchen Versicherungs Check heranzuziehen.

Falls sich in Ihrer privaten oder beruflichen Situation Wesentliches geändert hat oder Sie generell nicht wissen, ob Sie sowohl im Privat- als auch im Berufsleben über einen zufriedenstellenden Versicherungsschutz verfügen, sollten Sie an einen Versicherungsexperten wenden, der Ihre einzelnen Versicherungsverträge sichtet und mit Ihnen gemeinsam ein Versicherungskonzept ausarbeitet, auch hinsichtlich einer ausreichenden Altersvorsorge.

Zahlreiche unabhängige Finanzberater bundesweit tätig

Wichtig ist in diesem Fall, dass der Versicherungsberater unabhängig tätig ist und nicht für irgendeine Versicherungsgesellschaft agiert, sodass Sie nicht befürchten müssen, dass er Ihnen irgendwelche teuren Versicherungen verkaufen will und dafür Provisionen kassiert. Schließlich benötigen Sie eine neutrale Einschätzung Ihrer Versicherungslage und der Berechnung von eventuellen Versicherungslücken sollten Sie absolut vertrauen können.

Auf der Suche nach einem unabhängigen Finanz- bzw. Versicherungsberater, der keinen Produktverkauf vornehmen darf, können Sie auch das Internet zu Rate ziehen. Dort werden Sie wohl noch am schnellsten fündig. Suchen Sie einfach nach den Begriffen “unabhängige Finanzberatung” oder nach “Finanzberatung auf Honorarbasis” und Sie finden informative Websites zu diesem Thema. Meistens werden auch Adressen von unabhängigen Finanzberatern angegeben, sodass Sie auch schnell einen Beratungstermin in Ihrem näheren Umfeld ausmachen können.

(Bildquelle Artikelanfang: © artsocks  #14955149 /Fotolia.com)

Tresore und Wertschutzschränke für Selbständige

Neben wichtigen beruflichen bzw. betrieblichen Versicherungen sollten Selbständige, Freiberufler und Firmeninhaber überlegen, ob sie sich nicht auch einen Tresor oder Wertschutzschrank zulegen sollten, in dem sie Dokumente, Geld und Wertgegenstände aufbewahren und vor Diebstahl und Feuer schützen können.

Denn als Unternehmer ist man verpflichtet, bestimmte Gegenstände vor dem Zugriff Fremder zu schützen. Geht man damit sehr sorglos und nachlässig um, gefährdet man im schlimmsten Fall den Versicherungsschutz. Wird also im Unternehmen oder im Büro eingebrochen und man hat Wertgegenstände arglos herumliegen lassen, die gestohlen wurden, wird die Versicherung behaupten, dass man nicht die nötige Sorgfaltspflicht für den Schutz der Gegenstände eingehalten hat.

Verschiedene Tresor-Varianten

Bargeld und wichtige Dokumente sollte man in einem Safe oder Tresor aufbewahren, Schlüssel in eigens dafür angefertigten Schlüsselkästen. Außer Geld, Schlüsseln und vertraulichen Unterlagen ist es für manche Betriebe auch entscheidend, elektronische Daten wie CD-ROMs, Datenbänder und Mikrofilme zu sichern, die dann in einem speziellen Datensicherungsschrank aufbewahrt werden, der einbruchs-, feuer- und löschwaschersicher ist.

Tresore für Selbständige gibt es in unterschiedlichen Ausführungen: Neben dem klassischen Tresor findet man Stahlschränke, Schlüsselschränke, Schlüsselkassetten, Papiersicherungsschränke, Sicherheitsschubladen, Möbeleinsatztresore und Möbeleinsatzschränke.

Welchen Tresor man genau verwenden sollte, hängt vor allem von der Art und der Größe der zu schützenden Gegenstände ab. Beim Kauf ist es empfehlenswert, darauf zu achten, dass die Tresore nach den entsprechenden Sicherheitsrichtlinien geprüft wurden und somit für den bestimmten Einsatz auch geeignet sind. Wichtige Kriterien sind Einbruchssicherheit, Feuer- und Sturzwiderstandsfähigkeit.

Unterschieden wird bei den einzelnen Tresormodellen zwischen einwandigen und mehrwandigen Ausführungen sowie unterschiedlichen Schließmechanismen.

Die Kosten für einen Tresor und andere Schutzschränke belaufen sich auf mittlere dreistellige Beträge für klassische Schlüssel- sowie Möbeleinsatztresore, große Papier- und Datensicherungsschränke kosten durchschnittlich 2.500 bis 3.500 Euro. Diese Preise können je nach Größe und Sicherheitsstandards noch höher ausfallen.

Eine Alternative zum eigenen Tresor ist ein Schließfach in einer Bank, für das man eine monatliche Miete zahlen muss. Dieses lohnt sich für alle Selbständige, die über nicht viel Sicherungswürdiges im Unternehmen verfügen.

(Bildquelle Artikelanfang: © v.poth #52453396/Fotolia.com)

Vergünstigte Versicherungs-Konditionen durch kollektive Abschlüsse

Interessengemeinschaften bieten die Möglichkeit viel Geld beim Abschluss einer Versicherung zu sparen. Bei einer Kollektivversicherung profitiert der Einzelne vom Abschluss vieler Mitglieder aus der Interessengemeinschaft. Das Prinzip folgt dem Leitsatz der kollektiven Risikoübernahme. Die Mitglieder zahlen ihre Beiträge in einen gemeinsamen Topf ein, aus welchem sie beim Eintreten eines Versicherungsfalls ihren Schadensausgleich erhalten.

Derartige Interessengemeinschaften schließen sich beispielsweise in speziellen Kaderverbänden zusammen. Mit dem Beitritt in eine solche Gemeinschaft ist meist eine einmalige Aufnahmegebühr verbunden, für Studenten ist diese Aufnahme meist kostenlos. Familienangehörige im gleichen Haushalt sind in der Mitgliedschaft eingeschlossen und profitieren auf diese Art ebenfalls von den speziellen Vergünstigungen.

Eine derartige Interessengemeinschaft wird meist über einen Verband oder Verein organisiert und berät und informiert seine Mitglieder regelmäßig zu relevanten Themen. Die Bereiche, in denen man als Mitglied eines solchen Vereins profitieren kann, sind in der Regel verschiedene Versicherungsarten und Formen.

Ein Beispiel für eine solche Interessengemeinschaft ist der Schweizerische Kaderband. Dieser stellt seinen inzwischen mehr als 12.000 Mitgliedern seit über 20 Jahren vergünstigte Angebote und spezielle Konditionen im Bereich der Krankenkasse, Risikoversicherung, Unfallversicherung, der beruflichen Vorsorge und einigen weiteren finanziellen Sektoren zur Verfügung. Dafür arbeitet der Verband eng mit speziellen Versicherungspartnern zusammen.

Die Mitgliedschaft in einer Interessengemeinschaft lohnt sich

Über eine Interessengemeinschaft erhält man individuelle Vorteile und spart bares Geld. Man erhält vergünstigte Konditionen bei den wichtigsten Versicherungen. Eine individuelle Beratung und enge Zusammenarbeit mit den Versicherungsunternehmen wird stets gewährleistet. So behält man immer den Überblick und ist auf dem aktuellsten Stand mit seinen Versicherungen. Auf diese Art und Weise kann man viel Zeit und Geld sparen, da die Experten der Interessengemeinschaft einen umfassenden Service bieten.

Sie können bis zu 35% auf Zusatzversicherungen bei der Krankenkasse mit Ihrer ganzen Familie sparen.

Sichern Sie sich eine große Ersparnis durch die speziellen Vorteile einer Interessengemeinschaft. Durch große Mitgliederzahlen profitieren Sie von speziellen Sonderkonditionen.

Die speziellen Angebote richten sich in erster Linie an Selbstständige und Freiberufler, die auf sich allein gestellt und sich meist nur zu sehr hohen Prämien versichern können. Gerade als Selbstständiger muss man sich jedoch umfassend informieren und gut absichern. Beispielsweise im Krankheitsfall oder bei Arbeitsunfähigkeit. Schon früh muss man sich um seine berufliche Vorsorge kümmern, da macht es Sinn, kompetente Experten an seiner Seite zu wissen.

Mitglieder einer Interessengemeinschaft, die in einem Angestelltenverhältnis tätig sind, können ihre betrieblichen Versicherungen über eine Mitgliedschaft in einer Interessengemeinschaft ergänzen und optimieren.

In der Regel findet man als Interessent alle nötigen Informationen und Formulare direkt auf der Internetseite einer solchen Interessengemeinschaft.

(Bildquelle Artikelanfang: © SP-PIC #38758578/Fotolia.com)

Die Central Versicherung – Spezialisierter Anbieter auf Krankenversicherungen

Neben den Versicherungsunternehmen mit breit aufgestelltem Versicherungsangebot gibt es auch Versicherungsgesellschaften, die sich auf ein Fachgebiet spezialisiert haben, so beispielsweise die Central Versicherung, die zur Generali Deutschland Group gehört.

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Private Krankenversicherung: Vorerkrankungen immer angeben

Ein konkreter Fall hat es mal wieder gezeigt. Wer beim Wechsel in eine PKV nicht vollständig seine Krankheitsgeschichte und mögliche Vorerkrankungen angibt, dem kann sogar das Versicherungsverhältnis gekündigt werden.

Der Fall gestaltete sich folgendermaßen: Eine Frau wechselte in die PKV und ließ die Angaben zur Gesundheitsprüfung von ihrem Versicherungsvertreter ausfüllen, sodass die Eintragungen nicht vollständig und korrekt waren. Hätte sie alles angegeben, hätte die private Krankenversicherung sie überhaupt nicht angenommen, gerade wegen der schwerwiegenden (und wohl behandlungs- und damit kostenintensiven) Vorerkrankungen.

Als sie später Behandlungskosten zur Übernahme an die PKV sendete, verweigerte diese erst einmal die Bezahlung und kündigte ihr auch noch. Die Begründung des Versicherungsunternehmens sah so aus, dass die Frau ihre Krankenversicherung nicht vollständig über die mehreren vorliegenden Vorerkrankungen informiert hätte. Wie das Gericht über diesen Fall letztendlich entscheiden wird, steht noch aus.

Allerdings ist immer zu empfehlen, genaueste Angaben zum Gesundheitszustand zu machen, wenn man die Krankenversicherung wechselt. Auch unbeabsichtigte Fehlinformationen werden genauso strikt von der PKV geahndet wie vorsätzliche Täuschungen.

Kostenübernahmen im Vorfeld abklären

Ebenfalls wichtig vor dem Vertragsabschluss sollte die Klärung sein, welche Kosten die PKV überhaupt übernimmt. Nur so können Sie vermeiden, dass im Nachhinein bestimmte Behandlungskosten nicht von der privaten Krankenversicherung bezahlt werden und Sie darauf sitzen bleiben. Das heißt, dass Sie sich den Versicherungsvertrag genauestens durchlesen sollten, am besten mindestens zweimal.

Treten bei manchen Formulierungen Unklarheiten auf, sollten Sie mit dem Versicherungsunternehmen Rücksprache halten und Klarheit über Ihren Versicherungsschutz schaffen.

Wer sich bei einem Wechsel in die PKV unsicher fühlt, ob der gewünschte Tarif einschließlich der darin enthaltenen Leistungen der richtige für ihn ist, kann auch einen unabhängigen Versicherungsberater heranziehen und diesen nach seiner Meinung befragen.

Es lohnt sich auch, vorab einen PKV-Vergleich auf PKV-Kompass.de durchzuführen.

(Bildquelle Artikelanfang: © Wolfgang-S #16176778/Fotolia.com)