Welche privaten Versicherungen sind für Künstler wichtig?

Zu den Selbständigen gehören auch künstlerisch schaffende Menschen sowie Publizisten.

Für diesen Personenkreis gibt es gerade was die Kranken- und Rentenversicherung angeht, eine besondere Absicherung, die sogenannte Künstlersozialversicherung.

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Private Haftpflichtversicherung: Wie sehen die Kosten aus?

Die private Haftpflichtversicherung ist zwar nicht offiziell eine Pflichtversicherung, dennoch sollte sie jeder in seinem Versicherungsportfolio haben, falls mal der Ernstfall eintritt.

Der Ernstfall heißt, dass Sie oder eines Ihrer Familienmitglieder unabsichtlich einen Sach- oder gar Personenschaden verursachen, sei es Ihnen fällt ein teures Glas bei einer Party hin, oder weitere Dinge gehen aus Unachtsamkeit zu Bruch. Personenschäden sind natürlich schwerwiegender und können auch immer wieder passieren, beispielsweise Sie fahren auf dem Fahrrad einen Passanten an und verletzen ihn.

Mit der privaten Haftpflichtversicherung können Sie den verursachten Schaden dem Geschädigten ersetzen, ohne dass Sie selbst in finanzielle Schieflage geraten, falls es sehr teuer wird.

Welche Kosten kommen bei Vertragsabschluss auf Sie zu?

Generell ist eine Privathaftpflicht sehr günstig. Der Jahresbeitrag hängt aber auch davon ab, welchen Versicherungsschutz Sie wählen. Es gibt oft den Basis-Schutz und den Top-Schutz zur freien Wahl. Beim Top-Schutz ist die Deckungssumme meist deutlich höher angesetzt als beim Basisschutz und es kommen noch weitere Vorteile hinzu wie Schäden bei deliktunfähigen Kindern oder Schäden bei Gefälligkeitshandlungen sowie die Forderungsausfalldeckung.

Unter einer Forderungsausfalldeckung versteht man in der Haftpflichtversicherung die Absicherung eigener Schadenersatzanforderungen, falls der Schuldige für den von ihm verursachten Schaden finanziell nicht aufkommen kann.

Dies kann zum Beispiel eintreten, wenn der Schadenverursacher über keine Haftpflichtversicherung verfügt und er nicht die finanziellen Mittel hat, um den Schaden zu begleichen. Weil nur ungefähr 70 Prozent der Deutschen eine Haftpflichtversicherung besitzen, ist die Gefahr, auf den Kosten sitzen zu bleiben, also nicht so abwegig.

Auch die Selbstbeteiligung senkt den Versicherungsbeitrag. Sind Sie bereit, Schäden bis zum Wert von 150 Euro selbst zu tragen, dann zahlen Sie weniger an Beitrag.

Wenn Sie sich für den Basisschutz bis zu drei Millionen Deckungssumme und für eine Selbstbeteiligung bis zu 150 Euro Schadenssumme entscheiden, zahlen Sie als selbständiger Single ohne Vorschäden aus den vergangenen Jahren ungefähr 33 Euro pro Jahr Versicherungsbeitrag.

Dieser steigt auf ungefähr 50 Euro an, wenn Sie keine Selbstbeteiligung wollen und sich für den Top-Schutz bis zu zehn Millionen Deckungssumme entscheiden.

Als verheirateter Selbständiger mit Basis-Schutz und Selbstbeteiligung liegen Sie ungefähr bei gut 40 Euro Versicherungsbeitrag pro Jahr. Wählen Sie Top-Schutz und keine Selbstbeteiligung, dann zahlen Sie ungefähr 63 Euro jährlich in die private Haftpflicht ein.

Da der Top-Schutz vor allem wegen der Forderungsausfalldeckung zu empfehlen ist, sollten Sie sich für die paar Euro Versicherungsbeitrag mehr im Jahr entscheiden.

Sie können bequem einen Online-Tarifvergleich für eine Privathaftpflichtversicherung durchführen.

Sind Sie an einer persönlichen Beratung interessiert, fordern Sie einfach ein Angebot an.

Es besteht keine Verpflichtung, einen Versicherungsvertrag abzuschließen.

(Bildquelle Artikelanfang: © SP-PIC #37197503/Fotolia.com)

Was passiert beim Tod des Versicherungsnehmers mit dessen Policen?

Was passiert mit den Versicherungspolicen, wenn der Versicherte stirbt. Es gibt Versicherungen, die weiterlaufen, andere erlöschen automatisch, manche wiederum müssen gekündigt werden.

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Haftpflichtversicherung muss Schäden durch Bürostuhl übernehmen

Wenn ein Mieter in seiner Wohnung mit den Rollen seines Bürostuhls das Parkett beschädigt oder gar zerstört, dann ist die private Haftpflichtversicherung des Mieters verpflichtet, diesen Schaden zu bezahlen.

Die Richter am Landgericht Dortmund haben so entschieden (Az. 2 T 5/10).

Der konkrete Fall sah so aus: Ein Mieter hatte eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen, in der ebenfalls Schäden in gemieteten Wohnräumen abgedeckt waren.

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