Wichtiges zur Krankentagegeld-Versicherung

Krankenkassen-Prämien 2014: Diese Kassen zahlen

Im vergangenen Jahr 2013 konnten einige gesetzlich Krankenversicherte sich über eine Rückzahlung ihrer Krankenkasse freuen. Und dies soll im Jahr 2014 so weitergehen.

Diejenigen, die von ihrer gesetzlichen Krankenversicherung keine Prämie erhalten, können diese Versicherten durch einen Kassenwechsel eine Rückzahlung von der neuen Krankenkasse erhalten und worauf sollte man als gesetzlich Krankenversicherter noch achten?

Krankenkassen-Prämien auch an neue Mitglieder

Manche Krankenkassen zeigen sich gegenüber ihren Mitgliedern recht großzügig und zahlen ihre Überschüsse aus, die sie dank einer sehr gut verlaufenen Konjunktur erwirtschaftet haben. 22 gesetzliche Krankenkasse wollen in diesem Jahr Prämien an ihre Mitglieder zahlen, die Höhe des Betrags beläuft sich dabei zwischen 30 bis 130 Euro.

Doch nicht alle zahlen Prämien, sondern wollen die Überschüsse für schlechtere Zeiten ansparen bzw. ihre Versicherungs- und Serviceleistungen verbessern. Wer nun als Versicherter in den Genuss von Rückzahlungen kommen will, muss also Mitglied in der “richtigen” Krankenkasse sein oder über einen Kassenwechsel nachdenken. Die Frage ist natürlich, ob die 22 Kassen auch an neue Mitglieder die Prämie zahlen. Und tatsächlich haben sich einige gesetzliche Krankenkassen entschlossen, auch an neue Mitglieder Prämien auszuzahlen, sofern sie einen bestimmten Stichtag für den Kassenwechsel einhalten.

So erhält man beispielsweise eine Dividende von 80 Euro, wenn man bis zum 1. Dezember 2014 zur TK (Techniker Krankenkasse) wechselt. Diese Rückzahlung wurde schon im vergangenen Jahr von der TK getätigt, was wohl letztendlich dazu führte, dass die TK die Barmer GEK als mitgliederstärkste gesetzliche Krankenkasse abgelöst hat.

Außer der TK zahlen die BKK Mobil Oil 120 Euro Prämie, die hkk 100 Euro und die Hanseatische Krankenkasse 75 Euro. Die großen Kassen wie Barmer, AOK und DAK haben sich gegen eine Prämienauszahlung entschieden.

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Auch Leistungen der Krankenkassen beim Wechsel abwägen

Allerdings sollte man sich nicht nur wegen einer Prämienzahlung für eine bestimmte gesetzliche Krankenkasse entscheiden, sondern auch darauf schauen, was die Krankenkasse an Leistungen für ihre Mitglieder im Angebot hat. Zwar ist zwischen den einzelnen gesetzlichen Krankenkassen der Leistungs- und Serviceunterschied nicht mehr allzu groß, doch in speziellen Bereichen wie beispielsweise beim Zuschuss zur professionellen Zahnreinigung schwanken die Angebote doch.

Daher sollte man vor einem Krankenkassenwechsel die Angebote der einzelnen Kassen genau vergleichen.

Wer die Krankenkasse wechseln will, muss die festgelegte Kündigungsfrist einhalten. Man kann jeweils zum übernächsten Kalendermonat die Kündigung aussprechen und wechseln. Wenn Sie also jetzt im Februar kündigen, läuft Ihre Mitgliedschaft noch bis zum 30. April 2014. Zum 1. Mail 2014 wäre dann eine Mitgliedschaft in einer anderen gesetzlichen Krankenkasse möglich. Allerdings muss man mindestens 18 Monate Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse gewesen sein, bevor man zur nächsten wechseln kann.

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