Private Versicherungen für Selbständige

Lebensversicherung

Mit einer Lebensversicherung können Sie sich und Ihre Angehörige gegen das Todesfallrisiko absichern. Wenn Sie sterben sollten, wird die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme an die bezugsberechtigte Person ausgezahlt.

Sie können eine Lebensversicherung aber auch als Altersvorsorge und für weitere finanzielle Absicherungen nutzen. Gerade Selbständige können sich mit einer Lebensversicherung finanziell absichern und auch ihre Angehörigen im Falle des Todes mit der Auszahlung der Prämie versorgen. Für sie ist besonders die Kapitallebensversicherung geeignet.

Verschiedene Arten von Lebensversicherungen

Hauptsächlich unterscheidet man zwei Arten von Lebensversicherungen: die Kapitallebensversicherung und die Risikolebensversicherung. Die letztgenannte ist – wie es der Name schon sagt – eine reine Risikoversicherung, die nur den Todesfall der versicherten Person als Risiko versichert. Die Leistung erfolgt nur im Todesfall, daher ist diese Art der Versicherung für die finanzielle Absicherung von hinterbliebenen Angehörigen geeignet, wenn der Hauptverdiener stirbt. Die Beiträge liegen deutlich niedriger als bei einer Kapitallebensversicherung.

Die Kapitallebensversicherung ist eine Kombination aus kapitalbildender Geldanlage und Risikoversicherung. Sie sichert einmal den Todesfall des Versicherungsnehmers ab, andererseits wird auch Kapital gebildet, das bei Vertragsende ausgezahlt wird. Daher kann diese Art der Lebensversicherung auch sehr gut von Selbständigen für die Absicherung des Rentenalters, d. h. als Altersvorsorge, genutzt werden. Die Höhe der ausgezahlten Versicherungssumme hängt von der Überschussbeteiligung ab, die die Versicherung während der Versicherungszeit erwirtschaftet. Gerade in diesem Punkt gibt es bei den Versicherungsgesellschaften große Unterschiede.

Bei der Kapitallebensversicherung ist es normalerweise auch möglich, statt einer einmaligen Auszahlung der Versicherungssumme eine lebenslange Rentenzahlung zu beantragen.

Versteuerung der Lebensversicherung

Für alle Versicherungsverträge, die ab dem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden, gilt, dass die erwirtschafteten Erträge künftig besteuert werden. Dabei wurde festgelegt, dass bei einer Kapitalauszahlung nach dem vollendeten 60. Lebensjahr Sie 50 Prozent der Erträge nicht zu versteuern brauchen, falls der Versicherungsvertrag mindestens 12 Jahre lief. Leistungen im Todesfall bleiben generell einkommensteuerfrei, werden aber mit der Erbschaftsteuer belastet.

Höhe der Beiträge alters- und geschlechtsabhängig

Die Versicherungsbeiträge hängen vor allem von Alter und Geschlecht ab. Daher sind die Beiträge zur Lebensversicherung für eine Frau meistens auch niedriger als beim Mann. Auch jüngere Versicherungsnehmer müssen geringere Beiträge bei gleicher Leistung zahlen.

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