Haftpflichtversicherung muss Schäden durch Bürostuhl übernehmen

Private Haftpflichtversicherung

Eine der wichtigsten Privatversicherungen ist die private Haftpflichtversicherung. Denn diese bietet Ihnen und Ihrer Familie einen wichtigen Versicherungsschutz, falls Sie unbeabsichtigt einen Schadensfall anrichten, oder eines Ihrer Familienmitglieder.

So etwas wie z. B. das versehentliche Ausschütten eines Rotweinglases auf den Teppich beim Nachbarn ist zwar ärgerlich und vielleicht auch noch nicht allzu kostspielig. Andere Schadensfälle wie das versehentliche Anfahren eines Passanten mit dem Fahrrad kann da schon wesentlich teurer werden, bis hin zur Gefährdung Ihrer finanziellen Existenz, falls Sie keine Privathaftpflicht abgeschlossen haben. Denn Sie haften grundsätzlich für alle Schäden, die Sie Dritten zufügen.

Weitere Leistungen einer Privathaftpflicht

Außerdem übernimmt die private Haftpflichtversicherung nicht nur Schadensforderungen, sondern auch die Abwehr möglicherweise unberechtigter Forderungen gehört zum Leistungsumfang einer Privathaftpflicht, ebenso wie der Versicherungsschutz im Ausland – wenn auch nur in befristeter Form.

Dafür zahlt die Privathaftpflicht nicht

Die Privathaftpflicht bezahlt keine Schäden, die Sie vorsätzlich begangen haben, und Sie übernimmt keine Haftung bei Schäden an geliehenen oder gemieteten Gegenständen, Bußgeldern oder Schäden, die durch ein Kraftfahrzeug ausgelöst wurden.

Deckungssumme hoch ansetzen

Es gibt sehr viele Privathaftpflicht-Anbieter auf dem Markt und schon Tarife für weniger als 30 Euro im Jahr. Doch es empfiehlt sich, beim Versicherungsabschluss auf eine möglichst hohe Deckungssumme zu achten. Je höher diese liegt, um so größere Schäden werden von der privaten Haftpflichtversicherung übernommen.

Selbstbeteiligung senkt Versicherungsbeitrag

Wenn Sie bereit sind, sich an einem Schadensfall mit einem bestimmten Betrag selbst zu beteiligen, dann verringert sich der zu zahlende Versicherungsbeitrag.

Ausfalldeckung in den Vertrag mit aufnehmen

Sie sollten auch die Ausfalldeckung mit in Ihren Versicherungsvertrag mit aufnehmen. Unter einer Ausfalldeckung ist in der Haftpflichtversicherung die Absicherung eigener Schadenersatzanforderungen zu verstehen, für den Fall dass der Schuldige für den von ihm verursachten Schaden finanziell nicht aufkommen kann.

Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn der Schadenverursacher über keine Haftpflichtversicherung verfügt und ihm die finanziellen Mittel fehlen, um den Schaden zu begleichen. Weil nur ungefähr 70 Prozent eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, ist die Gefahr, auf den Kosten sitzen zu bleiben, also nicht so gering.

Tarife vergleichen

Bevor Sie eine private Haftpflichtversicherung abschließen, sollten Sie einen Versicherungsvergleich durchführen. Sie finden hier einen kostenlosen Tarifrechner für die private Haftpflichtversicherung.

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