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KFZ-Versicherung wechseln – noch bis Ende November möglich

Wie jedes Jahr bietet sich um diese Zeit bis Ende November die Möglichkeit für alle Autofahrer, die KFZ-Versicherung zu wechseln und nach einem günstigeren KFZ-Versicherungsanbieter Ausschau zu halten.

Leicht fällt dieser Wechsel mit Sicherheit nicht, denn weit über 100 Tarife von über 50 Versicherern stehen den Versicherungsnehmern zur Auswahl.

Bei der Entscheidung, den richtigen Versicherungsanbieter zu finden, sollte aber nicht nur der günstige Preis entscheiden.

Bei der KFZ-Haftpflichtversicherung, eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestversicherung und im Leistungsumfang bei den meisten Versicherern ziemlich gleich, kann man sich nach dem Preis entscheiden.

Eine KFZ-Haftpflichtversicherung deckt in der Regel den Schaden am anderen Wagen als auch Schmerzensgeld oder Vermögensschäden bei selbstverschuldeten Unfällen ab. Der Versicherungsbetrag richtet sich vor allem nach dem Automodell und wie lange man unfallfrei gefahren ist.

Bei Teil- oder Vollkasko auf Versicherungsleistungen achten

Neben der KFZ-Haftpflichtversicherung sollte man noch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abschließen. Da fällt die Entscheidung schon etwas schwerer, denn hier ist es wichtig, nicht nur auf den günstigen Preis zu achten, sondern besonders auf die Versicherungsleistungen.

So wird beispielsweise ein von einem Marderbiss angeknabbertes Kabel von fast allen Teilkaskos übernommen, doch Motor-Folgeschäden durch den Biss werden nicht von jeder Police abgedeckt.

Experten empfehlen bei Kaskoversicherungen, einen Werkstatt-Tarif zu wählen. Zwar ist man bei einem Schaden verpflichtet, eine Partnerwerkstatt der Versicherung aufzusuchen, aber da die Versicherungspartner oft sehr günstige Reparaturpauschalen ausgehandelt haben, kann man bis zu 20 Prozent Rabatt bekommen.

Außerdem lassen sich manche Tarife sehr gut auf die eigenen Bedürfnisse individualisieren. Fährt man mit seinem Auto hauptsächlich in der Stadt, dann kann man beispielsweise auf Abdeckung von Wildschäden verzichten und so den Versicherungsumfang reduzieren.

Und auch die Entscheidung zwischen Teil- und Vollkasko sollte man sich gut überlegen. Vollkaskoversicherungen sind zwar deutlich teurer als Teilkaskos, aber es werden auch Schäden übernommen, die von Randalierern verursacht wurden oder durch selbstverschuldete Unfälle. Wer bei einem Totalschaden den Neukauf eines Autos finanziell nicht gut wegstecken kann, sollte über eine Vollkasko nachdenken.

Sie können bequem einen Online-Tarifvergleich für KFZ-Haftpflichtversicherung durchführen.
Sind Sie an einer persönlichen Beratung interessiert, fordern Sie einfach ein Angebot an.
Es besteht keine Verpflichtung, einen Versicherungsvertrag abzuschließen.

(Bildquelle Artikelanfang: © Gina Sanders #42597444 /Fotolia.com)

KFZ-Versicherungswechsel – Das sollten Sie wissen

Am Ende eines jeden Jahres laufen die meisten KFZ-Versicherungsverträge aus, sodass jeder Versicherungsnehmer die Möglichkeit hat, recht schnell einen neuen Versicherungsanbieter auszuwählen und die Versicherung fristgemäß bis zum 30.11. zu kündigen.

Auch in diesem Jahr können Wechselwillige jetzt noch ihre KFZ-Haftpflichtversicherung kündigen und sich eine neue suchen.

Denn Mitte Oktober ist noch ausreichend Zeit dazu, nach günstigeren Anbietern zu suchen, gerade im Hinblick auf die Neuerungen im Jahr 2013, wo die Risikobewertung als neuer Kostenfaktor hinzukommt.

Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhungen

Allerdings kann man als Versicherungsnehmer auch außerplanmäßig die KFZ-Versicherung wechseln, vor allem dann, wenn die Versicherungsgesellschaft die Beiträge in den Sommermonaten erhöht. Gründe für diese Beitragserhöhungen sind die im Sommer vermehrte Anmeldung von Cabrios sowie die Wechselunwilligkeit der Versicherungsnehmer in diesem Zeitraum.

Doch jede Beitragserhöhung beinhaltet gleichzeitig auch ein Sonderkündigungsrecht. Erhöht Ihre KFZ-Versicherung im Laufe des Jahres die Versicherungsbeiträge, dann haben Sie die Möglichkeit, innerhalb einer Frist von vier bis sechs Wochen die Versicherung zu kündigen.

Doch bevor Sie sich zu solch einem Schritt entschließen, sollten Sie die Preise und das Leistungsangebot von anderen KFZ-Versicherungen genau studieren und sich ausführlich informieren. Nicht dass Sie übereilt wechseln und dabei in eine noch teurere Versicherung eintreten, in der Sie dann mindestens ein Jahr bleiben müssen.

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Sonderkündigungsrecht im Schadensfall und bei KFZ-Neukauf

Auch bei einem Schadensfall sieht die KFZ-Versicherung ein Sonderkündigungsrecht vor. Allerdings muss es sich um einen regulierungspflichtigen Schaden handeln. Genauso können Sie den Versicherungsanbieter sofort wechseln, wenn Sie sich ein neues Fahrzeug zugelegt und das alte abgemeldet haben.

Wer die KFZ-Versicherung aus Kostengründen wechseln will, kann auch versuchen, mit der aktuellen um einen günstigeren Tarif zu verhandeln, denn eine KFZ-Versicherung verliert nur ungern ihre Kunden.

Sollten Sie günstigere Beiträge von anderen Versicherungsgesellschaften Ihrer aktuellen Versicherung vorlegen können, ist es möglich, dass sich diese bereit erklärt, ebenfalls ihren Beitrag zu senken.

Es gibt also gewisse Verhandlungsspielräume, die man als Versicherungsnehmer wirklich nutzen sollte, vor allem dann, wenn mit der augenblicklichen Versicherung bezüglich Service und Leistungen sehr zufrieden ist.

(Bildquelle Artikelanfang: © Gina Sanders #42597444 /Fotolia.com)

KFZ-Versicherung wird ab 2013 deutlich teurer wegen neuer Risikobewertung

Es ist eigentlich so gut wie jedes Jahr das gleiche. Gegen Ende des Jahres kommt die Meldung, dass die KFZ-Haftpflichtversicherung im folgenden Jahr wieder teurer wird.

Nächstes Jahr wird ab dem 1. Januar 2013 gut die Hälfte aller in Deutschland zugelassenen KFZ-Fahrzeuge in neue Typklassen eingeteilt. Diese neue Einteilung bzw. Umstufung gilt für die Haftpflichtversicherung sowie für die Teil- und Vollkaskoversicherung.

Wird das Auto hochgestuft, wird die Versicherung teurer. In Deutschland gibt es über 22.000 verschiedene Modellvarianten, für die diese neue Einstufungen jedes Jahr vorgenommen werden. Hat ein Fahrzeugtyp im zurückliegenden Jahr mehr Unfälle verursacht bzw. musste die Versicherung für diesen Typ mehr Schäden regulieren, dann wird dieses Fahrzeug im darauffolgenden Jahr höher gestuft.

Auch der umgekehrte Fall kann passieren, wenn für einen Fahrzeugtyp weniger Schäden bezahlt werden mussten.  Neben Unfallschäden werden auch noch Diebstähle, Glasschäden und KFZ-Brände für die Kaskoversicherungen berücksichtigt.

Ganz neu für 2013 ist aber, dass nun auch das Alter der Versicherungsnehmer und das der jüngsten KFZ-Nutzer mit in die Berechnung der Versicherungsleistung einfließt, die sogenannte Risikobewertung. Dadurch gehen bei manchen Fahrzeugtypen die Versicherungspreise so richtig nach oben, wenn junge Fahrer mit diesen besonders oft Unfälle und damit Schäden verursachen.

Diese Neuerung wird vom Bund der Versicherten kritisiert, weil jüngere Fahrer ohnehin höhere Versicherungsbeiträge zu zahlen hätten.

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Es besteht keine Verpflichtung, einen Versicherungsvertrag abzuschließen.

Die Neueinteilung gestaltet sich folgendermaßen:

Haftpflicht (16 Typklassen):

Hier werden fast 59 Prozent aller KFZ-Fahrzeuge umgestuft, davon sind ca. 60 Prozent von Höherstufungen betroffen. Dagegen werden gut 40 Prozent in niedrigere Typklassen eingeordnet. In 90 Prozent aller Fälle geht es bei der Haftpflicht um eine Einstufung nach oben oder unten. Maximale Änderungen liegen bei drei Stufen nach oben oder unten.

Vollkasko (25 Typklassen):

Ca. 45 Prozent aller KFZ-Fahrzeuge werden in der Vollkasko umgestuft. Gut ein Drittel wird dabei höher eingeordnet, fast zwei Drittel niedriger (maximal vier Typklassen besser bzw. acht Typklassen schlechter).

Teilkasko (24 Typklassen):

Gut 50 Prozent der KFZ-Fahrzeuge werden in neue Typklassen eingestuft. Bei knapp einem Viertel wird es höher gehen, bei gut drei Viertel dagegen runter (maximal drei Typklassen besser bzw. vier Typklassen schlechter).

Bis Ende November kann man den KFZ-Versicherungsanbieter wechseln. 

 

(Bildquelle Artikelanfang: © Gina Sanders #42597444 /Fotolia.com)

Was passiert beim Tod des Versicherungsnehmers mit dessen Policen?

Was passiert mit den Versicherungspolicen, wenn der Versicherte stirbt. Es gibt Versicherungen, die weiterlaufen, andere erlöschen automatisch, manche wiederum müssen gekündigt werden.

Private/Gesetzliche Krankenversicherung
Diese Versicherung endet, wenn der Versicherungsnehmer verstirbt. Die Beitragspflicht läuft mit Ende des letzten Versicherungsmonats ab. Sind weitere Angehörige mitversichert, dann haben diese das Recht, unter Benennung eines neuen Versicherungsnehmers in den Vertrag einzusteigen und diesen weiter zu führen.

Privathaftpflichtversicherung
Mit dem Tod des Versicherungsnehmers wird auch dieses Versicherungsverhältnis automatisch beendet. Es muss also nicht extra gekündigt werden. Wurde schon ein Jahresbeitrag gezahlt, dann wird dieser anteilsmäßig zurückerstattet, sobald die Versicherungsgesellschaft den Todesfall schriftlich bestätigt bekommen hat.

Bei einer Familienhaftpflichtversicherung bleibt die Versicherung bis zur nächsten Beitragszahlung bestehen. Wenn der noch lebende Partner den Versicherungsbetrag weiter zahlt, wird die Versicherung automatisch weitergeführt.

Rechtsschutzversicherung
Verstirbt der Versicherungsnehmer einer Rechtsschutzversicherung, so läuft der Vertrag weiter, bis das Ende des aktuellen Beitragszahlungsraumes erreicht ist. Der Erbe hat die Möglichkeit, den Vertrag zu übernehmen, indem er die Beiträge weiterzahlt. Wird der Vertrag nicht übernommen und keine weiteren Versicherungsbeiträge gezahlt, erlischt der Vertrag ohne Kündigungspflicht.

Hausratversicherung
Die Hausratversicherung geht auf die Hinterbliebenen über, falls diese den Hausrat des Verstorbenen im Zeitraum von zwei Monaten nach dessen Tod unverändert übernehmen.
Haben die Erben schon eine eigene Hausratversicherung, müssen sie die andere kündigen.
Wird der Hausrat nicht übernommen, beendet die Versicherung den Vertrag spätestens bei Wohnungsauflösung. In diesem Fall muss der Versicherer eine schriftliche Bestätigung über den Todesfall erhalten.

KFZ-Haftpflichtversicherung
Falls der Verstorbene einen Wagen hinterlässt, so besaß er zwangsläufig auch eine KFZ-Haftpflichtversicherung. Da sich die KFZ-Haftpflichtversicherung nicht nur auf eine bestimmte Person bezieht, sondern auf ein Kraftfahrzeug, besteht die Versicherung so lange, wie die Erben das Auto behalten. Dabei kann der Versicherungsbetrag ansteigen, wenn sich das versicherte Risiko erhöht. In diesem Fall der KFZ-Haftpflichtversicherung stehen den Erben kein Sonderkündigungsrecht zu. Der Vertrag kann nur gekündigt werden, wenn das Auto weiterverkauft wird.

(Bildquelle Artikelanfang: © SP-PIC #38758578/Fotolia.com)