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Europa-Versicherungen: Erfolgreicher Direktversicherer in Deutschland

Der Direktversicherer Europa VERSICHERUNG bietet schon seit gut 50 Jahren Lebens- und Sachversicherungen zum günstigen Preis an. Als Direktversicherer ohne eigenen Außendienst ist sie seit 1983 tätig.

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Tipps für das Beratungsgespräch für Ihre private Altersvorsorge

Eine wichtige Versicherung abzuschließen, wie beispielsweise eine Versicherung für die private Altersvorsorge, löst bei vielen Menschen ein großes Unbehagen aus, denn wie bei allen Versicherungsangeboten gibt es auch in dieser Sparte ein nahezu unübersichtliches Angebot an verschiedenen Finanzprodukten. In dieser Fülle das richtige Produkt für einen zu finden, lässt sich kaum ohne fachliche Beratung bewältigen.

Doch wie sieht eine gute Beratung aus? Geht man zu seiner Hausbank, werden die dortigen Berater ihre eigenen Interessen verfolgen und die Hausprodukte der Bank anpreisen. Ob die aber auch die wirklich besten sind?

Informieren Sie sich im Vorfeld eines Versicherungsabschlusses

Schließen Sie nie eine Versicherung ab, ohne sich vorher ausführlich über die Angebote auf dem Markt und die Grundkonditionen wie Einzahlungsweise, Vertragslaufzeit, Risikoklassen der Geldanlage, Höhe der monatlich garantierten Rente, Folgen einer Vertragskündigung usw. zu informieren.

Sie können und sollten zuerst selbständig und ohne Zwang nach Informationen über die Möglichkeiten, die der Markt der privaten Altersvorsorge hergibt,  online wie offline suchen. Dazu gehören seriöse Versicherungsportale im Internet, Tageszeitungen, Bücher und themenspezifische Magazine wie beispielsweise Finanztest von Stiftung Warentest. Die einzelnen Ausgaben dieses Magazins haben immer ein Schwerpunktthema. Sie finden alle Magazine auf dem Internetauftritt von Finanztest und können dort Hefte bestellen.

Hat man sich ausführlich über die verschiedenen Finanzprodukte informiert, sollte man sich überlegen, welche Versicherungsmöglichkeit für die Altersvorsorge für einen selbst in Betracht kommt. Wichtig auch: Notieren Sie sich die Funktionsweise, die Versicherungsbedingungen und die wahrscheinlich zu erwartenden Ergebnisse des jeweiligen Finanzproduktes. Mit diesem Wissen stehen Sie in dem bevorstehenden Beratungsgespräch dem Versicherungsexperten nicht komplett ahnungslos gegenüber.

Danach sollten Sie Ihre persönliche Vermögenslage abschätzen und errechnen, über welchen Geldbetrag Sie im Alter monatlich verfügen müssen bzw. wollen, um Ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Nehmen Sie sich besonders viel Zeit für das Vergleichen verschiedener Versicherungsvarianten und verschiedener Versicherungsanbieter und deren Tarife. Sie finden im Internet zahlreiche verlässliche Portale, die Ihnen entscheidende Erstinformationen zu den wesentlichen Versicherungsleistungen und Kosten liefern.

Das Beratungsgespräch

Ist-Analyse/Informationsphase

Zu Beginn des Beratungsgespräches wird Sie der Berater ausführlich befragen, und zwar zu Ihrer persönlichen, finanziellen und beruflichen Situation, um sich ein objektives Bild zu machen und auch, um Ihre Lebenssituation richtig beurteilen zu können. Er wird Sie auch über möglicherweise schon bestehende Finanzverträge befragen, nach Ihrer Finanzplanung und Ihren Renditeerwartungen, die Sie an Ihre private Altersvorsorge stellen.

Seien Sie bei dieser Befragung ehrlich und verschweigen Sie nichts. Unvollständige Angaben können für Sie irgendwann schwere Folgen haben, da bei ungenauem Kenntnisstand des Experten mit großer Wahrscheinlichkeit eine ungünstige Anlagestrategie oder ein unpassender Vertrag zustande kommen.

Empfehlung von Vorsorgestrategien und passenden Finanzprodukten

Nach dieser Ist-Analyse wird das Gespräch zur nächsten Stufe überleiten. Dann sollte ein seriöser Berater Ihnen für Ihren Fall empfehlenswerte Vorsorgestrategien vorschlagen.

Werden Finanzprodukte vorgestellt, sollte der Experte detailliert auf die Vorteile, aber auch Nachteile des Produktes eingehen und Sie über Risiken und Kosten informieren. Außerdem sollte er seine Finanzproduktwahl überzeugend begründen können.

Eine gute Beratung zeichnet sich auch dadurch aus, dass der Finanzexperte Sie nicht zu einer schnellen Entscheidung bzw. einem sofortigen Vertragsabschluss drängt, sondern Ihnen Zeit lässt, alles nochmal zu überdenken. Stellen Sie Fragen, falls Sie sich in bestimmten Punkten unsicher oder nicht ausreichend mit Wissen versorgt fühlen. Sind Sie durch das Informationsgespräch für den Augenblick überfordert, sollte es möglich sein, bei einem zweiten Treffen aufgekommene Fragen zu beantworten oder zumindest telefonisch Antworten auf noch bestehende Unsicherheiten zu erhalten.

Nehmen Sie wichtige Unterlagen und Dokumente mit nach Hause und überdenken Sie Ihre Entscheidungsmöglichkeiten und die Vorteile sowie Risiken der empfohlenen Finanzprodukte, bevor Sie zu einer endgültigen Entscheidung kommen.

Vor dem Vertragsabschluss

Haben Sie sich für ein Finanzprodukt der privaten Altersvorsorge entschieden, sollten Sie vor dem Vertragsabschluss das Vertragsangebot mit nach Hause nehmen und das Dokument in Ruhe nochmal genau prüfen.

Lesen Sie auch das Kleingedruckte detailliert durch, denn dort werden oft die ungünstigen Bedingungen wie zusätzliche Kosten bei einer Fonds-Verwaltung oder Leistungskürzungen bei vorzeitiger Vertragsauflösung aufgeführt. Ziehen Sie auch bei langfristigen Verträgen den Zinseszinseffekt in Ihre Überlegungen mit ein. Denn durch diesen können Sie eine höhere Endauszahlung erreichen. Je nachdem, wie hoch der Zinseszinseffekt ausfällt, kann es sich um mehrere Hundert Euro Unterschied handeln.

Unabhängigen Rat holen

Sollten Sie mit der Versicherungsmaterie überhaupt nicht klar kommen, dann können Sie sich gegen einen recht niedrigen Geldbetrag Rat bei Verbraucherschützern oder bei Honorarberatern (da dürfte das Entgelt höher ausfallen) holen.

Sehen Sie die vielen Aufforderungen (auch die Aufforderungen in diesem Artikel) zu unabhängigen Versicherungsvergleichen nicht als leere Phrase, die Sie missachten können. Bedenken Sie, dass es bei den zahlreichen Versicherungsprodukten große Unterschiede hinsichtlich der Konditionen gibt, sodass z. B. ein Prozent mehr Zinsen über einen Zeitraum von 25 Jahren letztendlich mehr als 10.000 Euro an angespartem Betrag bringt.

Pflicht der Dokumentierung

Alle Finanzberater sind verpflichtet, das geführte Kundengespräch schriftlich zu dokumentieren. Folgende Punkte sollten in dem Protokoll aufgeführt werden:

  • Anlass und Dauer des Gesprächs
  • Angaben zur persönlichen Kundensituation (Beruf, Familienverhältnisse)
  • Kundenanliegen
  • Detaillierte Informationen zur Geldanlage wie Anlagedauer, -zweck, Sparrate, Verfügbarkeit
  • Risikobereitschaft des Kunden
  • Begründung für die jeweilige Finanzprodukt-Empfehlung
  • Chancen und Risiken des Produktes
  • Kosten, Nebenkosten und Zuwendungen für den Anbieter
  • Unterlagen für den möglichen Versicherungsnehmer

Wie sieht ein schlechtes Beratungsgespräch aus?

Ein schlechtes Beratungsgespräch beginnt meist mit weit ausgedehntem Small Talk, um den Kunden von seinem eigentlichen Anliegen abzulenken. Die Analyse des Ist-Zustands, also die Informationsphase des Beraters, wird sehr kurz gehalten. Als Begründung hört man oft, dass man den Kunden nicht unnötig mit bürokratischen Dingen belasten will.

Der Berater hat schon von Anfang an ein Finanzprodukt im Kopf, das er unbedingt an den Mann oder die Frau bringen will, daher wird er mit gezielten Fragen versuchen, den Kunden in die gewünschte Richtung zu dirigieren. Dann zaubert er ein großartiges Versicherungsangebot aus dem Ärmel, das anscheinend perfekt ist und alle Probleme des Kunden löst.

Es kann auch vorkommen, dass unseriöse Berater ihrem Produkt, das sie verkaufen wollen, ein deutlich schlechteres gegenüberstellen, nur um die Vorteile des ihrigen noch mehr hervorheben zu können. Das Produkt wird andauernd und über Gebühr gelobt, auf sachliche Argumentation und das Erwähnen von Risiken und Kosten lässt man sich kaum ein. Oder man rechnet die Ausgaben bis auf den Tag herunter, damit sie extra klein erscheinen.

Schlechte Berater werfen auch nur so mit Fachbegriffen um sich, um den Kunden einzuschüchtern, und üben starken Verkaufsdruck aus. Es soll meist noch am Tag des Beratungsgesprächs oder in den Tagen darauf zum Versicherungsabschluss kommen. Lassen Sie davon nicht beeindrucken. Bringen Sie ein solches Gespräch einfach hinter sich und geben Sie sich Bedenkzeit bezüglich des Vertrags. Bei einer Rückfrage seitens des Beraters können Sie dann das Angebot höflich ablehnen.

(Bildquelle Artikelanfang: © contrastwerkstatt #66428952/Fotolia.com)

Wichtige Informationen zur Sofortrente

Die Sofortrente als Privatrenten-Modell ist in den vergangenen Jahren unter den Versicherten immer beliebter geworden. Mittlerweile machen diese Einmalzahlungen mehr als ein Viertel der gesamten Beitragseinnahmen der Lebensversicherer innerhalb Deutschlands aus.

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Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge für Selbständige

Wer selbständig tätig ist, ist bekannterweise nicht verpflichtet, Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen, sondern kann (und sollte sich auch) privat absichern.

Es bieten sich für Selbständige verschiedene Möglichkeiten an, für die Zeit im Rentenalter vorzusorgen. Die wichtigsten finden Sie in diesem Beitrag erläutert.

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Provinzial Nordwest: Vorstellung der Versicherungsangebote des Regionalversicherers

Die Provinzial Nordwest Versicherungsgruppe entstand im Jahr 2005, als die Provinzial Nord mit der Westfälischen Provinzial zusammengeschlossen wurde. Bei der Provinzial Nordwest handelt es sich um einen Regionalversicherer, der seinen Sitz in Münster, Düsseldorf und Kiel hat.

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HUK-Coburg Versicherungsgruppe: Vorstellung der Versicherungsangebote

Die HUK-Coburg Versicherungsgruppe gibt es seit dem Jahr 1933, als sie als “Haftpflicht-Unterstützungs-Kasse kraftfahrender Beamter e.V., Sitz Erfurt” gegründet wurde. 1950 erfolgte die Sitzverlegung nach Coburg, 1968 wurde die HUK-Coburg-Leben, 1987 die HUK-Coburg-Krankenversicherung gegründet, 1993 zählt die HUK-Coburg-Versicherungsgruppe mehr als fünf Millionen Mitglieder.

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Cosmos Direkt Versicherung – Größter Direktversicherer in Deutschland

Der größte Direktversicherer deutschlandweit ist die Cosmos Direkt Versicherung, sie gehört zur Generali Gruppe, einem der führenden Versicherungskonzerne in der Welt. Im Bereich der Lebensversicherungen ist CosmosDirekt mittlerweile sogar weltweit führender Direktversicherer.

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Allianz Versicherungen online

Das Versicherungsunternehmen Allianz bietet Privat- wie Geschäftskunden ein sehr breit gefächertes Versicherungsangebot an. Der wichtigste Versicherungsmarkt der Allianz ist Deutschland, wo sie schon seit 1890 tätig ist.

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Wissenswertes zur Altersvorsorge für Selbständige

Je früher man mit der Planung seiner Altersvorsorge anfängt, desto mehr Geld hat man im Alter zur Verfügung. So lautet jedenfalls die allgemeine Meinung zu diesem Thema.

Dass ein sehr langer Sparzeitraum aber auch Risiken verbirgt, das wissen nur die wenigsten. Denn niemand weiß genau, wie alt er wirklich wird und welche Entwicklung sein berufliches und privates Leben nimmt. Plant man eine zusätzliche Rente bis zu seinem 75. Lebensjahr und wird dann deutlich älter, muss man wohl noch einige Jahre ohne weitere private Rentenzahlungen auskommen.

Außerdem ist es wichtig zu überdenken, ob der monatlich zu zahlende Sparbetrag für die private Altersvorsorge auch ausreicht, wenn entscheidende Änderungen im Leben eintreten, beispielsweise wenn eine Frau eine Babypause einlegt oder man plötzlich weniger verdient. Hier sollte man wirklich einen unabhängigen Versicherungsexperten zu Rate ziehen, um möglichst wenig Verluste im Ruhestand hinnehmen zu müssen.

Doch was sind nun die besten Anlagestrategien, um im Alter finanziell ausreichend versorgt zu sein, und wann sollte man mit der privaten Altersvorsorge beginnen?

Umfragen haben gezeigt, dass die Deutschen generell zu spät anfangen, für ihren Lebensstandard im Alter Geld anzusparen. Es wird empfohlen, im Alter mindestens 70 Prozent seines letzten beruflichen Nettoeinkommens erreichen zu können, sodass man für diesen Betrag schon am besten mit 20 Jahren anfängt zu sparen.

In jungen Jahren monatliche Belastung noch recht gering

Denn wenn ein 20-Jähriger bei Renteneintritt eine private Zusatzrente von 100 Euro monatlich mit einer Rentengarantiezeit von zehn Jahren bekommen möchte, muss er in der Ansparzeit monatlich gut 16 Euro in die private Rentenversicherung einzahlen.

Will er sogar eine monatliche private Zusatzrente von 1000 Euro, dann muss er mit einem Monatsbeitrag von knapp 150 Euro rechnen.

Wer mit 30 Jahren anfängt, eine private Rentenversicherung abzuschließen,  muss für 100 Euro mehr im Ruhestand ca. 25 Euro monatlich zahlen, für 1000 Euro mehr im Alter sogar ca. 235 Euro Monatsbeitrag. Bei Frauen liegen die Versicherungsbeiträge noch etwas höher wegen ihrer höheren Lebenserwartung.

Wie man an diesen Beiträgen erkennen kann, wird es schließlich für über 40-Jährige unmöglich, an eine entsprechende private Zusatzrente zu gelangen, ohne eine große finanzielle Belastung in der Ansparphase hinzunehmen. Ein 50-Jähriger müsste für eine private Rente von 1000 Euro mehr als 750 Euro monatlich in die private Rentenversicherung einzahlen.

Aktien bringen deutlich höhere Rendite, aber auch größere Schwankungen

Wer einen bestmöglichen Ertrag aus seiner privaten Altersvorsorge herausholen möchte, wird daher um einen Aktienanteil im Versicherungsportfolio nicht herumkommen, da Tages- und Festgeld sehr unattraktiv verzinst sind. Auch Staatsanleihen sind in den letzten Jahren kaum noch eine Alternative wegen ihrer immer geringer ausfallenden Renditen (ca. zwei Prozent).

Die Höhe des Aktienanteils sollte sich dabei nach dem Lebensalter des jeweiligen Versicherten richten, d. h. je jünger man ist, desto größer kann der Aktienanteil ausfallen.

Es gibt eine Standardformel, die folgendermaßen lautet: 100 minus das Alter ergibt den empfehlenswerten Aktienanteil.

So sollte also ein 20-Jähriger eine Aktienquote von 80 Prozent nicht scheuen. Über einen langen Zeitraum lassen sich Rückschläge auf dem Aktienmarkt besser ausgleichen als wenn der Anlagezeitraum recht kurz ist.

Viele Aktien machen Durststrecken durch, um dann nach einigen Jahren wieder deutlich an Wert zu gewinnen.

Je älter man wird, desto niedriger sollte der Aktienanteil in seinem Versicherungsportfolio ausfallen, denn der Anlagezeitraum kann oft keine Verlustphasen von Aktien mehr ausgleichen. Außerdem sollte man ab 40 auf eine Aktien-Zusammensetzung von ertragreichen Unternehmen mit hoher Dividende achten. Die Zahl der unterschiedlichen Aktien sollte nicht zu hoch ausfallen. Zehn bis zwölf verschiedene ist Experten nach sinnvoll.

Wem mit 60 Jahren ein Aktienanteil von 40 Prozent (siehe obige Formel) in seinem Versicherungsportfolio als zu hoch und damit risikoreich erscheint, sollte auf andere Anlagen zurückgreifen, wie beispielsweise Rohstoffe (Gold und Silber) und Anleihen, auch wenn Staatsanleihen momentan nicht allzu viel Rendite bringen, sind sie sicherer als Aktien über einen sehr kurzen Anlagezeitraum von ca. fünf bis sieben Jahren.

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Altersvorsorge-Pflicht für Selbständige ab 2013 – Neuigkeiten

Ständig kommen neue Meldungen zu der geplanten Altersvorsorge-Pflicht für Selbständige im nächsten Jahr. Geplant war, dass alle Selbständigen unter 30 Jahren nach einer Übergangsfrist von drei bis fünf Jahren verpflichtet werden sollten, selbst für ihre Rentenvorsorge aktiv zu werden. Für über 30-jährige Selbständige gelten abgeschwächte Regelungen.

Nun scheint sich diese Pflichtvorsorge doch noch hinauszuzögern. Ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums hat der Presse mitgeteilt, dass man erst eine im September anstehende Machbarkeitsstudie abwarten wolle. Somit ist es wirklich ungewiss, ob die Bundesregierung dieses Gesetz noch vor den Bundestagswahlen im Herbst 2013 beschließen wird.

Anscheinend muss die Bundesregierung vorab klären lassen, wer von den Selbständigen schon eine Altersvorsorge abgeschlossen hat und wie diese aussieht. Ebenfalls scheinen noch gar keine konkreten Zahlen vorzuliegen, wie viele Menschen von dieser Pflichtvorsorge betroffen sein werden.

Diese Entwicklung lässt manche hoffen oder glauben, dass die Altersvorsorge-Pflicht für Selbständige vor dem Aus steht. Doch dies wird vom Bundesarbeitsministerium dementiert. Man sei weiterhin bestrebt, diese Neuregelung noch in dieser Legislaturperiode umzusetzen.

Währenddessen steigt die Zahl der selbständig Tätigen weiter an. 2011 waren 4,4 Millionen Menschen ihr eigener Arbeitgeber, 2,4 Millionen arbeiten auf sich allein gestellt, verfügen also über keine Angestellten. Diese Zahl hat sich in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt.

Genauso steigt die Zahl der Selbständigen, die nicht genügend verdienen, um davon leben zu können. 2011 haben ca. 125.000 Menschen ihr Einkommen mit Hartz IV aufgestockt.

(Bildquelle Artikelanfang: © Rido #40254095/Fotolia.com)

Altersvorsorge-Pflicht für Selbständige ab 2013 – Zwischenstand

In den vergangenen Monaten wurde viel über dieses Thema geschrieben und diskutiert. Ab dem nächsten Jahr sollen Selbständige dazu verpflichtet werden, sich um ihre private Altersvorsorge zu kümmern und eine Privatversicherung zur Absicherung des Ruhestands abzuschließen – oder Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zu zahlen.

Noch ist es jedem Selbständigen oder Freiberufler selbst überlassen, seine Altersvorsorge über eine private Versicherung oder die gesetzliche Rentenversicherung zu planen.

Da viele selbständig Tätige nicht genügend für die finanzielle Sicherung ihres Ruhestandes unternehmen (von 4,3 Millionen Selbständigen sind gut 3 Millionen nicht abgesichert) und somit von der Altersarmut bedroht sind, beschloss die Regierung die Altersvorsorge-Pflicht für Selbständige.

Wie soll diese neue Regelung aussehen?

Bisher war im Gespräch, dass alle Selbständigen unter 30 Jahren von diesem Gesetz betroffen sein werden. Für alle Selbständigen zwischen 30 und 50 Jahren sollen abgeschwächte Regelungen gelten. Und wer über 50 Jahre alt ist oder weniger als 400 Euro pro Monat verdient, ist von der Altersvorsorge-Pflicht nicht betroffen.

Außerdem sollte ein Pauschalbetrag von 400 Euro pro Monat für eine solche Absicherung fällig werden. In neueren Presseberichten stehen dagegen moderatere Absichten.

Danach gelten zunächst einmal Übergangsfristen von drei bis fünf Jahre nach der Unternehmensgründung, in denen die Altersvorsorge-Pflicht nicht gleich umgesetzt werden muss. Existenzgründer müssen also nicht sofort einen bestimmten Betrag Monat für Monat zurücklegen. Genauso wenig gibt es Pläne für einen pauschalen Monatsbetrag von 400 Euro.

Jeder Selbständige hat die freie Wahl, wie er sich fürs Alter finanziell absichern möchte – entweder in der gesetzlichen Rentenversicherung, privat oder über eine Lebensversicherung.

Über 80.000 Bürger und Bürgerinnen wehren sich in einer Online-Petition gegen diesen anstehenden Rentenversicherungszwang. Dadurch seien viele junge Freiberufler in ihrer Existenz bedroht.

(Bildquelle Artikelanfang: #54042442 © drubig-photo/Fotolia.com)

Altersvorsorge für Selbständige soll zur Pflicht werden

Nach den Plänen der Bundesregierung sollen Selbständige ab dem nächsten Jahr in die Pflicht genommen werden, was deren Altersvorsorge angeht. Diese Neuerung ist schon seit längerem bekannt und wird nun in ihren Regelungen allmählich konkret.

Der von der Regierung genannte Hauptgrund für die geplante Altersvorsorgepflicht von Selbständigen ist die hohe Wahrscheinlichkeit von Altersarmut, denn viele Selbständige verfügen über keine private Rentenversicherung.

Wann die Regelung in Kraft tritt, wird in den meisten Pressemitteilungen nicht genau genannt, wahrscheinlich ist der 1. Juli 2013.

Wer bis zu diesem Zeitpunkt keine finanzielle Vorsorge getroffen hat, sei es mit dem Abschluss einer Rürup-Rente, einer privaten Renten- oder Lebensversicherung, der soll dazu verpflichtet werden, in die gesetzliche Rentenversicherung monatliche Beiträge einzuzahlen.

Unter 30jährige am stärksten belastet

Wer bei Inkrafttreten des Gesetzes unter 30 Jahre alt ist, eine selbständige Tätigkeit ausübt oder demnächst ausüben wird, soll einen einkommensunabhängigen Betrag von 250 bis 350 Euro pro Monat in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, plus 100 Euro für eine Absicherung gegen Erwerbsminderung.

Für selbständig Tätige zwischen 30 und 50 Jahren soll eine abgeschwächte Regelung geplant sein. Von der Vorsorgepflicht ausgenommen werden Selbständige, die weniger als 400 Euro pro Monat verdienen.

Freiberufler wie Ärzte, Architekten und Rechtsanwälte, die in ihren berufsständischen Versorgungswerken versichert sind, und auch Mitglieder der Künstlersozialkasse seien von den neuen Regelungen nicht betroffen.

Zusatzrente oberhalb des Grundsicherungbetrags

Mit den Renten-Beiträgen von ca. 400 Euro monatlich sollen Selbständige Ansprüche auf eine Zusatzrente erwerben, die oberhalb der Grundsicherung von (momentan) 700 Euro liegt. Um diese Rentenhöhe zu erreichen, sind allerdings 45 Einzahlungsjahre in die gesetzliche Rentenversicherung erforderlich.

Fazit und eigene Meinung

Dass Selbständige mehr für ihre Altersvorsorge tun sollten, ist hinlänglich bekannt. Dennoch kann ich persönlich diese neue Regelung nur als unsozial bewerten. Einmal ist der einkommensunabhängige Beitrag für die Rentenversicherung ungerecht und wird einige Existenzgründer abschrecken, in die Selbständigkeit einzutreten.

Und wer mit  einem Monatsbeitrag von mindestens 400 Euro über einen Zeitraum von 45 Jahren gerade mal einen Rentenanspruch erwirbt, der minimal über dem Grundsicherungsbetrag liegt, wirft eigentlich Geld aus dem Fenster.

Anscheinend sind die Politiker der Vorstellung verfallen, dass Selbständige die Großverdiener der Nation sind. Ein absoluter Trugschluss.

Wer sich also in jungen Jahren selbständig macht, hat gleich Kosten von mehr als 700 Euro am Hals, Krankenversicherung, Rentenversicherung usw.

Deutschland und seine Selbständigen brauchen andere, gerechtere Reformen als diese angeblich sinnvolle Neuregelung.

Dass viele so ähnlich denken, zeigen die zahlreichen Kommentare zu dem Beitrag Von der Leyen will Selbständige zu Altersvorsorge zwingen auf Spiegel.de.

(Bildquelle Artikelanfang: © contrastwerkstatt #66428952/Fotolia.com)