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Welchen Versicherungsschutz braucht man als Existenzgründer?

Welche Versicherungen benötigt man als  Existenzgründer? Am Anfang seiner Selbständigkeit ist man in den meisten Fällen finanziell noch nicht abgesichert, da die Einnahmen sehr unregelmäßig sind.

Daher kann man sich auch noch nicht die Versicherungsbasis schaffen, die man als Selbständiger eigentlich benötigt. In dieser Phase sollten Sie sich nur die wichtigsten Versicherungen zulegen.

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AXA Versicherungen online

Ein weiteres großes Versicherungsunternehmen in Deutschland ist die AXA. Ihre Entstehungsgeschichte reicht weit zurück ins 19. Jahrhundert, als sie im Jahr 1839 von angesehenen Kaufleuten gegründet wurde. Damals hießt die Versicherungsgesellschaft Colonia.

Sie war das erste Unternehmen, das in seinen Feuerversicherungen auch Schäden abdeckte, die durch Löscharbeiten entstanden.

Im 20. Jahrhundert kam es zu einigen bedeutsamen Fusionen mit anderen Versicherungsunternehmen, sodass die AXA seitdem weltweit vertreten ist und zu den größten Versicherungsgesellschaften international gehört. Über 100 000 Mitarbeiter sind für die AXA tätig.

Leistungsportfolio der AXA

Für Selbständige, Freiberufler und Existenzgründer sind folgende Versicherungen von der AXA attraktiv:

Wer sich genauer über die einzelnen Versicherungen der AXA informieren möchte, kann sich auf deren Website zusätzliche Informationen holen und online Versicherungsangebote anfordern.

Wer das persönliche Vier-Augen-Gespräch mit einem AXA-Versicherungsberater vorzieht, findet sehr schnell über das Suchformular einen oder mehrere AXA-Betreuer vor Ort. Ich selbst habe für meinen Ort 10 Betreuer im Radius von 20 bis 25 Kilometern gefunden.

Ein weiteres interessantes Beratungsangebot sind die 360°-Beratungen der AXA.

Der gesundheitsservice360° bietet Ihnen für Ihre Gesundheit umfassende Vorsorgeleistungen und Präventionsangebote zu den Themen Bewegung und Ernährung an. Über die medizinische Hotline erreichen Sie immer einen kompetenten Ansprechpartner für Ihr gesundheitliches Anliegen. Zu diesem Programm gibt es auf dem AXA-Internetauftritt eine PDF-Broschüre mit weiteren Infos.

Der plan360° bietet Ihnen eine Rundum-Beratung zu den wichtigen Lebensbereichen Vermögensplanung, Altersvorsorge, Existenzsicherung und Schutz des Eigentums.

(Bildquelle Artikelanfang: © GianlucaCiroTancredi #100271938/Fotolia.com)

Tipps zur sozialen Absicherung für Existenzgründer und Selbständige

Wer sich selbständig macht und damit gerade am Anfang der Existenzgründung steht, muss bei seiner privaten und beruflichen Absicherung erst einmal Kompromisse machen. D. h. man schließt zuerst die wichtigsten Versicherungen ab und die weniger wichtigen kommen mit der Zeit dazu, wenn sich die finanzielle Situation stabilisiert hat.

Allerdings sollten Sie mit den weiteren Versicherungen nicht allzu lange warten, damit für Sie keine Nachteile entstehen, wie beispielsweise bei der privaten Rentenversicherung. Je älter Sie sind, desto höhere Beiträge müssen Sie zahlen, um am Ende eine attraktive Rente zu erhalten.

Außerdem gibt es Pflichtversicherungen wie beispielsweise die Krankenversicherung, die jeder – auch Existenzgründer – haben muss. Viele junge Selbständige informieren sich zuerst auf den unterschiedlichsten Websites, welche Versicherungen sie benötigen und welche sinnvoll sind und verlieren schnell mal den Überblick in den ganzen Versicherungstipps und -empfehlungen, sodass oft gar nichts mehr hinsichtlich des Versicherungsschutzes getan wird.

Am besten gehen Sie an die ganze Sache systematisch heran. Krankenversichert müssen Sie und auch Ihre Familienmitglieder sein, so sind Sie in diesem Bereich schon mal grundlegend abgesichert. Dann sollten Sie allerdings Schwerpunkte setzen.

Schwerpunkte setzen: Die weiteren wichtigen Versicherungen sind eine private Haftpflichtversicherung, die meistens sehr günstige Tarife hat, eine private Rentenversicherung für die finanzielle Absicherung im Alter und eine Berufsunfähigkeitsversicherung, falls Sie irgendwann nicht mehr arbeitsfähig sein sollten. Überlegen Sie, welche Risiken bei Ihnen besonders groß sind, gegen die Sie sich absichern sollten.

Verschiedene Angebote vergleichen: Versicherungen unterscheiden sich bei Leistungen, Bedingungen und Tarifen. Daher sollten Sie nicht gleich die erstbeste Versicherung abschließen, sondern mehrere Angebote einholen und vergleichen. Das ist zwar zeitaufwändig, aber letztendlich kann der Vergleich Ihnen viel Geld sparen.

Welche Leistungen sind für Sie wichtig, welche weniger? Nicht benötigte Leistungen sollten Sie auch nicht mit in die Versicherungspolice aufnehmen, denn das schlägt sich auf die Versicherungspreise nieder.

Beratung suchen: Gerade „große“ Versicherungen wie die private Rentenversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man nicht spontan abschließen. Lassen Sie sich nach den ersten Angeboten besser von einem unabhängigen Versicherungsmakler beraten, damit Sie das bestmögliche für sich aus den Versicherungen und Versicherungsleistungen herausholen.

PKV oder GKV: Sind Sie in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert, dann sollten Sie nicht gleich in der ersten Phase der Selbständigkeit einen Wechsel in die PKV planen, es sei denn, Sie verdienen wirklich sehr gut und die Einnahmen sind stabil. Auch wenn die PKV mit günstigen Einsteigertarifen locken, so günstig bleiben sie meistens nicht und ein Wechsel in die GKV ist dann kaum mehr möglich.

Gesetzliche Rentenversicherung: Auch hier sollten Sie vorher abwägen, ob Sie weiter in die gesetzliche Rentenversicherung als Selbständiger einzahlen wollen oder nicht. Waren Sie viele Jahre als Angestellte/r tätig und haben damit schon einige Zeit Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt, dann sollten Sie sich mit dem Rententräger in Verbindung setzen und auch deren Argumente in Ihre Entscheidung mit einbeziehen. Denn verlassen Sie die gesetzliche Rentenversicherung, können Sie Ihre erworbenen Anwartschaften verlieren.

Lange Vertragslaufzeiten vermeiden: Lange Vertragslaufzeiten sollten Sie möglichst umgehen. Außer bei der Lebens- und BU-Versicherung, die natürlich lange Laufzeiten haben, sollten die anderen Versicherungen nur eine Laufzeit von einem Jahr haben. Denn entdecken Sie irgendwann ein günstigeres Versicherungsangebot, dann haben Sie bei langen Laufzeiten keine Chance, die Versicherung zu wechseln.

Auf korrekte Antragstellung achten: Wenn Sie den Vertrag ausfüllen, achten Sie darauf, alle Felder auszufüllen. Fehlende Angaben können sich zu Ihrem Nachteil entwickeln. Sie müssen für alle fehlenden oder falschen Angaben selbst haften. Außerdem kann bei Unwahrheit die Versicherungsleistung ausfallen.

(Bildquelle Artikelanfang: © detailblick #15588238/Fotolia.com)

Welche privaten Versicherungen sind für Künstler wichtig?

Zu den Selbständigen gehören auch künstlerisch schaffende Menschen sowie Publizisten.

Für diesen Personenkreis gibt es gerade was die Kranken- und Rentenversicherung angeht, eine besondere Absicherung, die sogenannte Künstlersozialversicherung.

Diese ist für Künstler und Publizisten Pflicht, das heißt, sie müssen sich dort krankenversichern.

Künstlersozialversicherung – die „soziale Absicherung“ der Künstler

Durch die Künstlersozialversicherung sind Künstler wie Arbeitnehmer abgesichert, mit einer kleinen Ausnahme: Sie können keine Leistungen der Arbeitslosenversicherung und der Unfallversicherung beanspruchen.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich privat krankenversichern zu lassen, und zwar unter der Bedingung, dass man zu den Besserverdienenden zählt oder Berufsanfänger ist.

Weitere wichtige Versicherungen, die man als selbständiger Künstler oder Publizist benötigt, werden im folgenden Beitrag aufgeführt.

Gerade am Anfang seiner künstlerischen Tätigkeit ist es mit Sicherheit schwierig, viel Geld in weitere Versicherungen zu stecken. Daher sollte man sich genau überlegen, welche Prioritäten man setzen sollte.

Private Haftpflichtversicherung

Empfehlenswert – und nicht nur für Künstler – ist eine private Haftpflichtversicherung. Mit dieser Versicherung decken Sie nicht nur Schäden, die von Ihnen privat verursacht wurden, ab, sondern auch von Ihren Familienmitgliedern. Ihre Haftungsrisiken als Künstler können Sie damit allerdings nicht abdecken, dafür benötigen Sie eine betriebliche Haftpflichtversicherung.

Private Rentenversicherung

Wenn Sie über die Künstlersozialversicherung versichert sind, dann sind Sie auch automatisch rentenversichert, neben der Kranken- und Pflegeversicherung. Dennoch sollten Sie sich im Laufe Ihrer Selbständigkeit auch Gedanken über eine private Rentenversicherung machen, um mehr Rente im Alter zu bekommen.

Lebensversicherung

Eine Lebensversicherung für Sie als Künstler ist mit Sicherheit nicht eine der wichtigsten Versicherungen, vor allem wenn Sie alleinstehend sind. Wer aber eine Familie zu versorgen hat, der sollte zumindest eine Risiko-Lebensversicherung abschließen, die den festgelegten Versicherungsbetrag im Falle Ihres Todes an Ihre Hinterbliebenen auszahlt und diese damit finanziell (wenigstens für einen bestimmten Zeitraum) abgesichert sind.

Unfallversicherung

Da Sie als Künstler über die Künstlersozialversicherung nicht unfallversichert ist, sollten Sie sich privat unfallversichern. Denn schließlich passieren die meisten Unfälle nicht während der Arbeitszeit, sondern zuhause, beim Sport oder in der Freizeit.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Und auch Künstler sollten daran denken, dass sie arbeits- bzw. berufsunfähig werden können. Da die meisten Künstler nicht gerade eine risikoreiche Arbeit ausführen, dürfte die Einstufung von der Berufsunfähigkeitsversicherung noch ganz attraktiv sein, da das BU-Risiko nicht so hoch ist wie beispielsweise bei Dachdeckern.

(Bildquelle Artikelanfang: © SP-PIC #38758578/Fotolia.com)

Private Haftpflichtversicherung: Wie sehen die Kosten aus?

Die private Haftpflichtversicherung ist zwar nicht offiziell eine Pflichtversicherung, dennoch sollte sie jeder in seinem Versicherungsportfolio haben, falls mal der Ernstfall eintritt.

Der Ernstfall heißt, dass Sie oder eines Ihrer Familienmitglieder unabsichtlich einen Sach- oder gar Personenschaden verursachen, sei es Ihnen fällt ein teures Glas bei einer Party hin, oder weitere Dinge gehen aus Unachtsamkeit zu Bruch. Personenschäden sind natürlich schwerwiegender und können auch immer wieder passieren, beispielsweise Sie fahren auf dem Fahrrad einen Passanten an und verletzen ihn.

Mit der privaten Haftpflichtversicherung können Sie den verursachten Schaden dem Geschädigten ersetzen, ohne dass Sie selbst in finanzielle Schieflage geraten, falls es sehr teuer wird.

Welche Kosten kommen bei Vertragsabschluss auf Sie zu?

Generell ist eine Privathaftpflicht sehr günstig. Der Jahresbeitrag hängt aber auch davon ab, welchen Versicherungsschutz Sie wählen. Es gibt oft den Basis-Schutz und den Top-Schutz zur freien Wahl. Beim Top-Schutz ist die Deckungssumme meist deutlich höher angesetzt als beim Basisschutz und es kommen noch weitere Vorteile hinzu wie Schäden bei deliktunfähigen Kindern oder Schäden bei Gefälligkeitshandlungen sowie die Forderungsausfalldeckung.

Unter einer Forderungsausfalldeckung versteht man in der Haftpflichtversicherung die Absicherung eigener Schadenersatzanforderungen, falls der Schuldige für den von ihm verursachten Schaden finanziell nicht aufkommen kann.

Dies kann zum Beispiel eintreten, wenn der Schadenverursacher über keine Haftpflichtversicherung verfügt und er nicht die finanziellen Mittel hat, um den Schaden zu begleichen. Weil nur ungefähr 70 Prozent der Deutschen eine Haftpflichtversicherung besitzen, ist die Gefahr, auf den Kosten sitzen zu bleiben, also nicht so abwegig.

Auch die Selbstbeteiligung senkt den Versicherungsbeitrag. Sind Sie bereit, Schäden bis zum Wert von 150 Euro selbst zu tragen, dann zahlen Sie weniger an Beitrag.

Wenn Sie sich für den Basisschutz bis zu drei Millionen Deckungssumme und für eine Selbstbeteiligung bis zu 150 Euro Schadenssumme entscheiden, zahlen Sie als selbständiger Single ohne Vorschäden aus den vergangenen Jahren ungefähr 33 Euro pro Jahr Versicherungsbeitrag.

Dieser steigt auf ungefähr 50 Euro an, wenn Sie keine Selbstbeteiligung wollen und sich für den Top-Schutz bis zu zehn Millionen Deckungssumme entscheiden.

Als verheirateter Selbständiger mit Basis-Schutz und Selbstbeteiligung liegen Sie ungefähr bei gut 40 Euro Versicherungsbeitrag pro Jahr. Wählen Sie Top-Schutz und keine Selbstbeteiligung, dann zahlen Sie ungefähr 63 Euro jährlich in die private Haftpflicht ein.

Da der Top-Schutz vor allem wegen der Forderungsausfalldeckung zu empfehlen ist, sollten Sie sich für die paar Euro Versicherungsbeitrag mehr im Jahr entscheiden.

Günstige Privathaftpflicht-Anbieter finden Sie im Privathaftpflicht-Vergleich.

(Bildquelle Artikelanfang: © SP-PIC #37197503/Fotolia.com)

Was passiert beim Tod des Versicherungsnehmers mit dessen Policen?

Was passiert mit den Versicherungspolicen, wenn der Versicherte stirbt. Es gibt Versicherungen, die weiterlaufen, andere erlöschen automatisch, manche wiederum müssen gekündigt werden.

Private/Gesetzliche Krankenversicherung
Diese Versicherung endet, wenn der Versicherungsnehmer verstirbt. Die Beitragspflicht läuft mit Ende des letzten Versicherungsmonats ab. Sind weitere Angehörige mitversichert, dann haben diese das Recht, unter Benennung eines neuen Versicherungsnehmers in den Vertrag einzusteigen und diesen weiter zu führen.

Privathaftpflichtversicherung
Mit dem Tod des Versicherungsnehmers wird auch dieses Versicherungsverhältnis automatisch beendet. Es muss also nicht extra gekündigt werden. Wurde schon ein Jahresbeitrag gezahlt, dann wird dieser anteilsmäßig zurückerstattet, sobald die Versicherungsgesellschaft den Todesfall schriftlich bestätigt bekommen hat.

Bei einer Familienhaftpflichtversicherung bleibt die Versicherung bis zur nächsten Beitragszahlung bestehen. Wenn der noch lebende Partner den Versicherungsbetrag weiter zahlt, wird die Versicherung automatisch weitergeführt.

Rechtsschutzversicherung
Verstirbt der Versicherungsnehmer einer Rechtsschutzversicherung, so läuft der Vertrag weiter, bis das Ende des aktuellen Beitragszahlungsraumes erreicht ist. Der Erbe hat die Möglichkeit, den Vertrag zu übernehmen, indem er die Beiträge weiterzahlt. Wird der Vertrag nicht übernommen und keine weiteren Versicherungsbeiträge gezahlt, erlischt der Vertrag ohne Kündigungspflicht.

Hausratversicherung
Die Hausratversicherung geht auf die Hinterbliebenen über, falls diese den Hausrat des Verstorbenen im Zeitraum von zwei Monaten nach dessen Tod unverändert übernehmen.
Haben die Erben schon eine eigene Hausratversicherung, müssen sie die andere kündigen.
Wird der Hausrat nicht übernommen, beendet die Versicherung den Vertrag spätestens bei Wohnungsauflösung. In diesem Fall muss der Versicherer eine schriftliche Bestätigung über den Todesfall erhalten.

KFZ-Haftpflichtversicherung
Falls der Verstorbene einen Wagen hinterlässt, so besaß er zwangsläufig auch eine KFZ-Haftpflichtversicherung. Da sich die KFZ-Haftpflichtversicherung nicht nur auf eine bestimmte Person bezieht, sondern auf ein Kraftfahrzeug, besteht die Versicherung so lange, wie die Erben das Auto behalten. Dabei kann der Versicherungsbetrag ansteigen, wenn sich das versicherte Risiko erhöht. In diesem Fall der KFZ-Haftpflichtversicherung stehen den Erben kein Sonderkündigungsrecht zu. Der Vertrag kann nur gekündigt werden, wenn das Auto weiterverkauft wird.

(Bildquelle Artikelanfang: © SP-PIC #38758578/Fotolia.com)