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Die HUK-Coburg Versicherungsgruppe gibt es seit dem Jahr 1933, als sie als „Haftpflicht-Unterstützungs-Kasse kraftfahrender Beamter e.V., Sitz Erfurt“ gegründet wurde. 1950 erfolgte die Sitzverlegung nach Coburg, 1968 wurde die HUK-Coburg-Leben, 1987 die HUK-Coburg-Krankenversicherung gegründet, 1993 zählt die HUK-Coburg-Versicherungsgruppe mehr als fünf Millionen Mitglieder.

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Wer Mitglied in der privaten Krankenversicherung ist, kann von sogenannten Beitragsrückerstattungen profitieren.

Diese attraktive Versicherungsleistung können Privatversicherte dann in Anspruch nehmen, wenn sie über einen bestimmten Zeitraum keine Leistungen in Anspruch genommen, d. h. bei ihrer Versicherung keine Arztrechnungen oder sonstigen Belege für die Abrechnung eingereicht haben. Und der Tarif muss auch eine Beitragsrückerstattung vorsehen.

Sind u. a. diese beiden Voraussetzungen (weitere finden Sie unten im Artikel) erfüllt, kann der Versicherungsnehmer vom Versicherer einen bis mehrere Monatsbeiträge erstattet bekommen. Es gibt verschiedene Arten der Beitragsrückerstattungen. Nachfolgend finden Sie einen Überblick.

Möglichkeiten der Beitragsrückerstattung

Die Beitragsrückerstattung soll die Versicherten durch den finanziellen Anreiz zu einem kostenbewussten Verhalten hinführen – was Arztbesuche und Medikamentenkauf angeht. Sie wird besonders oft von Männern in Anspruch genommen. Man unterscheidet generell zwischen drei verschiedenen Möglichkeiten der Beitragsrückerstattung:

1. Die erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung: Diese Rückzahlung ist vom Geschäftsergebnis des Versicherers abhängig und kann daher regelmäßig schwanken. Oft findet man eine Zahlungsgarantie von einem bis zwei Jahre im Voraus. Die Beitragsrückerstattung erfolgt als Barausschüttung an die Versicherungsnehmer, die über einen festgelegten Zeitraum keine Versicherungsleistungen in Anspruch genommen haben.

2. Die erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung: Diese wird vertraglich in den allgemeinen Versicherungsbedingungen festgelegt und hängt nicht vom Geschäftserfolg der Versicherungsgesellschaft ab.

3. Leistungsfreiheitsrabatt: Dabei handelt es sich um einen vertraglich vereinbarten erfolgsabhängigen Rabatt auf den Grundbeitrag für einen leistungsfreien Zeitraum. Die Auszahlung ergeht in den meisten Fällen zum 1. Juli des darauffolgenden Jahres. Als maximale Beitragssenkung werden in der Regel 50 Prozent festgelegt.

Hinweis: Von Versicherung zu Versicherung schwankt diese Leistung. Manche Gesellschaften legen den gesamten Monatsbeitrag als Basis fest, aber relativ häufig wird nur ein Tarifanteil für ambulante und/oder zahnmedizinische Leistungen als Grundlage festgesetzt. Auf Krankenhausaufenthalte, den gesetzlichen Zuschlag zur Altersvorsorge und Krankentagegeld werden kaum Beitragsrückerstattungen gezahlt. Ebenso wenig zahlt man Beitragsrückerstattungen bei den Standard- und Basistarifen der PKV.

Voraussetzungen für Beitragsrückerstattungen

Damit Versicherte in den Genuss von Beitragsrückerstattungen kommen können, müssen bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Meist sehen diese so aus:

  • Der leistungsfreie Zeitraum muss gegeben sein, in dem man kaum oder keine Rechnungen einreicht, meist ist dieser Zeitraum das volle Kalenderjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember.
  • Man sollte einen vollen Versicherungsbeitrag zahlen, also keinen Anwartschaftsbeitrag beispielsweise.
  • Es sollte kein Beitragsrückstand bestehen.
  • Man sollte in einem Tarif, der eine Beitragsrückerstattung gewährt, schon mindestens ein Jahr versichert sein. Es ist dann aber auch eine anteilige Beitragsrückerstattung möglich, falls man noch nicht ein ganzes Jahr in einem solchen Tarif versichert ist.

Wer einen Anspruch auf eine Beitragsrückerstattung hat, sollte zuerst einmal über einen festgelegten Zeitraum – am besten ein Kalenderjahr – alle Arztrechnungen sammeln, die Beträge notieren und dann entscheiden, ob er die Rechnungen bei seiner Versicherung einreicht oder sie selbst bezahlt, um dann von der Beitragsrückerstattung zu profitieren.

Wer nur selten zum Arzt geht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit gut daran tun, diese Rechnungen selbst zu bezahlen (vor allem auch dann, wenn diese nicht sehr hoch ausfallen), um schließlich eine Beitragsrückzahlung von einem oder bis zu sechs Monatsbeiträgen zu erhalten. Je länger der Versicherungsnehmer leistungsfrei bleibt, desto höher wird die Auszahlung sein.

Wer nicht auf bestimmte Vorsorgeuntersuchungen verzichten will, sollte sich vorher erkundigen, ob diese die Beitragsrückerstattungen negativ beeinflussen. Meist ist dies nicht der Fall.

Die Beitragsrückerstattung muss man in der Steuererklärung angeben. Sie verringert in dem Kalenderjahr, in dem man sie erhalten hat, die steuerlich abzugsfähigen Vorsorgeaufwendungen.

Wer als Selbständiger oder Freiberufler eine private Krankenversicherung abgeschlossen hat, wird irgendwann mit regelmäßigen Beitragserhöhungen konfrontiert.

Falls Sie mit den steigenden Versicherungsausgaben nicht zufrieden sind, sollten Sie sich mit einem Tarifwechsel innerhalb der gleichen Versicherungsgesellschaft auseinandersetzen. Sie brauchen bei einem Wechsel in einen günstigeren Tarif nicht zu befürchten, mit schlechteren Versicherungsleistungen konfrontiert zu werden, auch wenn dies die gängige Ansicht unter den Versicherungsnehmern ist.

Beitragsanstieg durch „Vergreisung“ der Alt-Tarife

Die Versicherungsbeiträge steigen aus mehreren Gründen: Einmal werden die Arzthonorare und die Behandlungen immer teurer, und der demografische Wandel trägt ebenfalls seinen Teil dazu bei. Doch Sie sollten sich nicht einem stetigen Anstieg der Krankenversicherungsbeiträge aussetzen, ohne zu handeln, denn irgendwann können diese eine Höhe erreichen, dass Sie sie nicht mehr bezahlen können.

Dass die PKV-Beiträge in regelmäßigen Zeitabschnitten steigen, hat noch einen Grund, denn die einzelnen Tarife innerhalb einer Gesellschaft „vergreisen“, d. h. die Mitglieder eines Tarifes werden mit der Zeit natürlich älter, erkranken häufiger und nehmen somit häufiger entsprechende Versicherungsleistungen in Anspruch.

Irgendwann wird schließlich eine Grenze erreicht, wo für den Versicherungsanbieter in dieser Tarifgruppe die Ausgaben gegenüber den Einnahmen deutlich ansteigen. Neue junge Kunden steigen in diese unattraktiven Tarife kaum oder gar nicht mehr ein, sodass so ein Alt-Tarif irgendwann geschlossen wird. Für neue Versicherungsnehmer gibt es dann neue Tarife, die deutlich günstiger sind.

Wer also Geld sparen will, muss in einen solchen Neu-Tarif wechseln, wo das „Versicherungspublikum“ über ein niedrigeres Durchschnittsalter verfügt und somit bei gleichen oder sogar besseren Versicherungsleistungen günstigere Versicherungsbeiträge zu zahlen sind.

Hohes Einsparpotenzial in Neu-Tarifen der PKV

Die Stiftung Warentest hat bei einer Untersuchung herausgefunden, dass das Einsparpotenzial bei einem Wechsel von einem alten in einen neuen Tarif bei bis zu 50 Prozent liegen kann. Durchschnittlich spart der Versicherungsnehmer monatlich ca. 200 Euro an Beitragskosten.

Es gibt mehrere Optionen, um den Versicherungsbeitrag seiner PKV zu senken, doch die meisten sind mit Leistungseinschnitten verbunden. Um in einen günstigeren Tarif zu wechseln bei gleichbleibenden Leistungen, sollte man eine Beitragsoptimierung anstreben.

Nach dem Paragraphen § 204 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) verfügt jeder Privatversicherte über das Recht, aus dem bisherigen Tarif auszusteigen und in einen anderen zu wechseln, d. h. man kann sich einen neuen Versicherungstarif suchen, der günstiger ist und muss nicht dauerhaft in dem Eintrittstarif der PKV verbleiben.

Ein interner Tarifwechsel hat gegenüber einem Wechsel des Versicherungsanbieters einige Vorteile:

  • Sie müssen nicht kündigen.
  • Sie brauchen keine Fristen zu beachten.
  • Der interne Wechsel ist immer möglich, auch noch im Alter.
  • Sie brauchen keine erneute Gesundheitsprüfung durchführen zu lassen.
  • Sie nehmen die bisherigen Altersrückstellungen vollständig mit (bei einem Anbieterwechsel würden Sie diese verlieren).

Versicherungen stellen sich bei einem gewünschten Tarifwechsel oft quer

Einen Haken hat ein solcher Wechsel natürlich auch: Da die Versicherungsgesellschaften durch die Tarifwechsel weniger Geld einnehmen, sind diese Beitragsoptimierungen bei ihnen nicht beliebt, ganz im Gegenteil. So verweigern sich viele Gesellschaft der Optimierung, indem sie kaum Auskünfte über Wechselmöglichkeiten ihren Versicherten mitteilen oder auch Verzögerungstaktiken anwenden. Schließlich sind die Versicherungsgesellschaften auch nicht dazu verpflichtet, ihren Versicherten günstigere Tarife anzubieten oder sie darüber zu informieren, dass ein Wechsel in einen günstigeren Tarif möglich ist.

Es kann auch vorkommen, dass der Tarifwechsel nicht günstig ausfällt, weil man in einen schlechten Neu-Tarif eingestuft wird. Bei Anfragen wird auch oft fälschlicherweise behauptet, dass beim Tarifwechsel wieder eine Gesundheitsprüfung notwendig ist, dass keine Alternativtarife existieren oder dass ein Tarifwechsel mit Leistungseinbußen verbunden ist.

Daher sollte man sich  von einem externen zertifizierten Versicherungsberater informieren lassen, wie man einen Tarifwechsel in einen günstigeren Tarif anstreben kann.

Generell gilt:

Die Versicherung kann bei einem Tarifwechsel nur eine erneute Gesundheitsprüfung veranlassen, wenn in dem günstigeren Tarif mehr Versicherungsleistungen enthalten sind. Oder sie kann einen Risikozuschlag erheben. Wer keine erneute Gesundheitsprüfung durchführen will, kann auf die Mehrleistungen verzichten.

Wer eine Beitragsoptimierung erreichen will mittels Tarifwechsel, sollte auf die folgenden Punkte achten, die für einen internen Wechsel erfüllt werden sollten:

  • Man muss privat krankenversichert sein.
  • Der monatliche Beitrag sollte bei mindestens 350 Euro oder höher liegen.
  • Man sollte in diesem Tarif schon mehr als fünf Jahre sein.
  • Optimal ist eine geringe Selbstbeteiligung.
  • Auch für Rentner lohnt sich oftmals ein Tarifwechsel, denn diese Altersgruppe bezahlt meist zu viel.

Man kann auch noch im höheren Alter (über 55 Jahren und noch älter) einen Tarifwechsel vornehmen.

Es gibt allerdings Versicherungsunternehmen wie beispielsweise SDK und Debeka, die kaum Neutarife zur Verfügung haben. Daher ist es dort ungünstig, einen Wechsel durchzuführen. Als Alternative bleibt da nur der Wechsel des Versicherungsanbieters. Für Rentner lohnt sich dieser Schritt kaum mehr, da dadurch die angesparten Altersrückstellungen verloren gehen.

Neben den Versicherungsunternehmen mit breit aufgestelltem Versicherungsangebot gibt es auch Versicherungsgesellschaften, die sich auf ein Fachgebiet spezialisiert haben, so beispielsweise die Central Versicherung, die zur Generali Deutschland Group gehört.

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Ein konkreter Fall hat es mal wieder gezeigt. Wer beim Wechsel in eine PKV nicht vollständig seine Krankheitsgeschichte und mögliche Vorerkrankungen angibt, dem kann sogar das Versicherungsverhältnis gekündigt werden.

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Die AachenMünchener Versicherungsgesellschaft gehört zu den großen Versicherungsanbietern in Deutschland und ist in den Generali Verbund eingebunden.

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Das Versicherungsunternehmen Allianz bietet Privat- wie Geschäftskunden ein sehr breit gefächertes Versicherungsangebot an. Der wichtigste Versicherungsmarkt der Allianz ist Deutschland, wo sie schon seit 1890 tätig ist.

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Regelmäßig führt die Stiftung Warentest Tests von privaten Krankenversicherungen durch. In diesem Jahr ist noch keiner erfolgt, dennoch sind die Ergebnisse der letzten Jahre als zuverlässiger Gradmesser immer noch zu gebrauchen.

Auch für Selbständige wurden zahlreiche Tarife der PKV getestet und besonders gute und leistungsstarke Angebote von verschiedenen Versicherungsunternehmen ermittelt.

Dabei wird zwischen empfehlenswerten Tarifen für selbständige Frauen und selbständige Männer unterschieden.

Folgende Bewertungen hat Stiftung Warentext beim letzten großen PKV-Test für die ersten zehn Plätze vergeben:

Testsieger PKV für selbstständige Frauen

  • 1: Huk-Coburg mit der Bewertung gut (2,0)
  • 2: Victoria mit der Bewertung gut (2,0)
  • 3: Alte Oldenburger mit der Bewertung gut (2,4)
  • 4: Hallesche mit der Bewertung gut (2,4)
  • 5: DBV-Winterthur mit der Bewertung gut (2,5)
  • 6: Süddeutsche mit der Bewertung gut (2,5)
  • 7: Concordia mit der Bewertung befriedigend (2,6)
  • 8: Hallesche mit der Bewertung befriedigend (2,6)
  • 9: Universa mit der Bewertung befriedigend (2,6)
  • 10: DEVK mit der Bewertung befriedigend (2,7)

Testsieger PKV für selbstständige Männer

  • 1: Hallesche mit der Bewertung sehr gut (1,4)
  • 2: Huk-Coburg mit der Bewertung gut (1,7)
  • 3: Hallesche mit der Bewertung gut (1,9)
  • 4: Deutscher Ring mit der Bewertung gut (2,1)
  • 5: Alte Oldenburger mit der Bewertung gut (2,2)
  • 6: LVM mit der Bewertung gut (2,4)
  • 7: Concordia mit der Bewertung gut (2,5)
  • 8: Deutscher Ring mit der Bewertung gut (2,5)
  • 9: Barmenia mit der Bewertung befriedigend (2,6)
  • 10: ARAG mit der Bewertung befriedigend (2,7)

Ergebnis

Für selbständige Frauen bietet die Huk-Coburg das beste Preis-Leistungsangebot und wurde mit 2,0 bewertet. Bei den selbständigen Männern gewinnt die Hallesche den Test, aber auch hier belegt die Huk-Coburg einen der vorderen Plätze und steht auf Position 2 mit der Bewertung 1,7.

Der Test von zahlreichen privaten Krankenversicherungen hat gezeigt, dass es unter den Versicherungsgesellschaften ein sehr großes Preisgefälle gibt. So lagen zwischen dem Testführenden und den Verlierern eine Preisdifferenz von fast 500 Euro.

Wer also eine private Krankenversicherung abschließen will, sollte vorab Preisvergleiche anstellen und seine gewünschten Versicherungsleistungen genau überlegen.

Im Online-Tarifrechner mit über 1000 Tarifen sind die besten und günstigsten privaten Krankenversicherungen erfasst, sodass Sie damit schon eine sehr gute Kostenübersicht für Ihre mögliche Krankenversicherung erhalten.

Ihre Online-Anfrage ist unverbindlich, Sie sind nicht verpflichtet, eine Versicherung abzuschließen, sondern können sich in einem späteren Telefongespräch zu den Angeboten der jeweiligen Versicherung beraten lassen.

Ein weiteres großes Versicherungsunternehmen in Deutschland ist die AXA. Ihre Entstehungsgeschichte reicht weit zurück ins 19. Jahrhundert, als sie im Jahr 1839 von angesehenen Kaufleuten gegründet wurde. Damals hießt die Versicherungsgesellschaft Colonia.

Sie war das erste Unternehmen, das in seinen Feuerversicherungen auch Schäden abdeckte, die durch Löscharbeiten entstanden.

Im 20. Jahrhundert kam es zu einigen bedeutsamen Fusionen mit anderen Versicherungsunternehmen, sodass die AXA seitdem weltweit vertreten ist und zu den größten Versicherungsgesellschaften international gehört. Über 100 000 Mitarbeiter sind für die AXA tätig.

Leistungsportfolio der AXA

Für Selbständige, Freiberufler und Existenzgründer sind folgende Versicherungen von der AXA attraktiv:

Wer sich genauer über die einzelnen Versicherungen der AXA informieren möchte, kann sich auf deren Website zusätzliche Informationen holen und online Versicherungsangebote anfordern.

Wer das persönliche Vier-Augen-Gespräch mit einem AXA-Versicherungsberater vorzieht, findet sehr schnell über das Suchformular einen oder mehrere AXA-Betreuer vor Ort. Ich selbst habe für meinen Ort 10 Betreuer im Radius von 20 bis 25 Kilometern gefunden.

Ein weiteres interessantes Beratungsangebot sind die 360°-Beratungen der AXA.

Der gesundheitsservice360° bietet Ihnen für Ihre Gesundheit umfassende Vorsorgeleistungen und Präventionsangebote zu den Themen Bewegung und Ernährung an. Über die medizinische Hotline erreichen Sie immer einen kompetenten Ansprechpartner für Ihr gesundheitliches Anliegen. Zu diesem Programm gibt es auf dem AXA-Internetauftritt eine PDF-Broschüre mit weiteren Infos.

Der plan360° bietet Ihnen eine Rundum-Beratung zu den wichtigen Lebensbereichen Vermögensplanung, Altersvorsorge, Existenzsicherung und Schutz des Eigentums.

(Bildquelle Artikelanfang: © GianlucaCiroTancredi #100271938/Fotolia.com)

Die DEVK-Versicherungsgesellschaft gibt es schon seit 1886 und hat mehr als vier Millionen Kunden. Damit gehört sie zu den größten Versicherungsgesellschaften Deutschlands.

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Wer als Selbständiger einen Wechsel von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung plant, hat einiges an Informationsarbeit und Tarifvergleichen vor sich. Denn allzu schnell oder vor allem mit zu wenigen Vergleichsangeboten und ohne ein Gespräch mit einem unabhängigen Versicherungsexperten sollte man nicht den Krankenkassenwechsel von dem einen zum anderen Krankenversicherungssystem umsetzen.

Doch vor der konkreten Planung steht meist ein Einholen von verschiedenen Versicherungsangeboten und deren Tarifen.

Was brauchen Sie an Versicherungsleistungen und was weniger?

Da die PKV sich über Rücklagen finanzieren, gibt es hier andere Punkte, die Sie beachten sollten, um einen möglichst guten Tarif zu bekommen.

Einmal sollten Sie sich überlegen, wie viel finanzielle Eigenleistung Sie jährlich aufbringen können, um an den monatlichen Beitragszahlungen etwas einsparen zu können. Bedenken Sie auch, dass Sie bei der PKV zuerst in Vorleistung treten müssen, sprich die Arztrechnungen zuerst bezahlen, bevor die Kosten von Ihrer Krankenversicherung erstattet werden. Denken Sie auch daran, dass Sie älter werden und damit auch krankheitsanfälliger.

Ebenfalls ein wesentlicher Punkt: Die Versorgung im Krankenhaus, falls es dazu kommt. Wünschen Sie Chefarztbehandlung, ein Einbett- oder nur Mehrbettzimmer? Wie sollen die zahnärztlichen Leistungen aussehen? Brauchen Sie irgendwann einen Zahnersatz, der ja ziemlich teuer werden kann.

Und auch das Krankentagegeld sollten Sie als Selbständiger beachten, denn fallen Sie wegen Krankheit oder Unfall über längere Zeit beruflich aus, so sollten Sie doch Krankentagegeld erhalten, damit zumindest Ihre laufenden Kosten abgedeckt werden können. Dabei haben Sie die Entscheidungsmöglichkeit, wie hoch Ihr Krankentagegeld pro Tag ausfallen soll. Je höher, desto teurer wird auch die Versicherung sein.

Online-Tarifvergleiche zur PKV bieten sehr gute Informationsleistungen

Im Vorfeld Ihres geplanten Wechsels sind Online-Tarifvergleiche für PKV sehr praktisch und geben erste Einblicke in die zu erwartenden Versicherungsbeiträge.

Mittlerweile gibt es einen Online-Tarifvergleich, der über 1000 Tarife enthält und in Ihre Auswertung mit einbezieht. Sie erhalten zusätzlich eine individuelle Beratung und Vergleichsangebotserstellung, die letztendlich für Sie nicht bindend ist, d. h. Sie müssen keines dieser Angebote annehmen.

Und Sie bekommen ein PDF-Infoblatt mit allen wesentlichen Informationen und Tipps zur privaten Krankenversicherung.

Schon nach der ersten Eingabe Ihrer Daten in den Rechner erhalten Sie eine Anzahlübersicht von für Sie in Frage kommenden Tarifen und einen ersten Richtwert für Ihren zukünftigen monatlichen Krankenversicherungsbeitrag.

Mit dem Eintrag Ihrer persönlichen Daten können Sie Ihren Tarifvergleich noch genauer definieren und auch eine individuelle und unverbindliche Beratung anfordern.

Bei Beitragsdifferenzen von weit über hundert Euro und noch mehr innerhalb aller PKV-Anbieter sollte man sich die Tarife wirklich genau anschauen und dann auch auswerten lassen.

Sie können auch auf dieser Seite einen Tarifvergleich starten. Den ausführlichen Tarifrechner für private Krankenversicherungen finden Sie unter Private Krankenversicherung – Umfassender Tarifrechner.

In einem der vorherigen Blogartikel wurde es ja schon erwähnt, dass im kommenden Jahr die PKV-Beiträge vieler Krankenversicherer deutlich ansteigen werden.

Nun meldet das Handelsblatt, dass Central, die Tochter der Generali in Deutschland, 2012 ihre Prämien um bis zu 40 Prozent anhebt. Denn die PKV hatte sich in der letzten Zeit mit billigen Einstiegstarifen verkalkuliert. Durchschnittlich steigen die Versicherungstarife für die Central-Kunden ab Januar 2012 um ungefähr 13 Prozent an.

Central ist einer der größten privaten Krankenversicherer Deutschlands, von den deutlichen Beitragsanhebungen wird mehr als eine halbe Million Versicherte betroffen sein. Manche Versichertengruppen müssen mit einer schmerzhaften Prämienerhöhung von 40 Prozent rechnen, viele haben einen Anstieg von 20 Prozent in Aussicht.

Diese konkreten Zahlen präsentierte das Handelsblatt in seiner Online-Version in einem Artikel Ende November.

Die Gründe für die starken Beitragserhöhungen waren nach Branchenkennern die sehr niedrig angesetzten Einstiegstarife von 150 Euro pro Monat für Neukunden, die damit auch in die Central gelockt wurden. Dieser günstige Tarif erwies sich aber wohl eher als großer Fehler als eine gelungene Wachstumsstrategie. Denn viele dieser günstig Versicherten kosteten die Versicherung mehr als erwartet, sei es weil sie sehr oft krank waren oder gar nicht erst ihre Versichertenbeiträge zahlten.

Diese Misskalkulation müssen nun die anderen Versicherten ausbaden. Wer wegen dieser deutlichen Mehrausgaben die PKV wechseln will, der sollte sich vorab über günstigere Versicherungen informieren und ausführlich Vergleiche anstellen.

» zum Vergleichsrechner  für private Krankenversicherungen

(Bildquelle oben: © SP-PIC #32774013/Fotolia.com)