Beiträge

Hannoversche: Günstiger und gut bewerteter Direktversicherer

Die Hannoversche Versicherungsgesellschaft entstand vor 140 Jahren, als 1875 in der preußischen Hauptstadt Hannover von Otto Hoffman der Preußische Beamten-Verein gegründet wurde, als Reaktion auf die schlechte Bezahlung der damaligen Beamten.

Weiterlesen

Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge für Selbständige

Wer selbständig tätig ist, ist bekannterweise nicht verpflichtet, Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen, sondern kann (und sollte sich auch) privat absichern.

Es bieten sich für Selbständige verschiedene Möglichkeiten an, für die Zeit im Rentenalter vorzusorgen. Die wichtigsten finden Sie in diesem Beitrag erläutert.

Weiterlesen

Provinzial Nordwest: Vorstellung der Versicherungsangebote des Regionalversicherers

Die Provinzial Nordwest Versicherungsgruppe entstand im Jahr 2005, als die Provinzial Nord mit der Westfälischen Provinzial zusammengeschlossen wurde. Bei der Provinzial Nordwest handelt es sich um einen Regionalversicherer, der seinen Sitz in Münster, Düsseldorf und Kiel hat.

Weiterlesen

Rürup-Rente: Vor- und Nachteile

Wer als Selbständiger etwas für seine private Altersvorsorge tun möchte, kann nicht wie Arbeitnehmer/innen einen Riester-Vertrag abschließen, sondern hat als Alternative u. a. die Rürup-Rente, die ebenfalls staatlich gefördert wird.

Die Beiträge für die Rürup-Rente können monatlich, jährlich oder als Einmalbetrag gezahlt werden. Weitere grundlegende Informationen zur Rürup-Rente finden Sie unter Die Rürup-Rente.

Was die Rürup-Rente noch auszeichnet, ist, dass man sie als konventionelle oder fondgebundene Rentenversicherung als auch als Fondssparplan anlegen kann. Dennoch raten Finanzexperten davon ab, in Fonds zu investieren. Der Grund: Es fallen dabei Kosten für den Fonds selbst und auch Kosten für die Versicherung an. Generell sollte man sich eher für eine konventionelle Rentenversicherung entscheiden.

Aber auch in diesem Fall sollte man ein Auge auf die anfallenden Kosten haben, denn in den ersten Jahren werden mit den regelmäßigen Einzahlungen oft nur die recht hohen Vertragskosten gedeckt, sodass viele Versicherungsexperten die Rürup-Rente als teuer einstufen.

Daher ist ein Einholen verschiedener Angebote vor Vertragsabschluss zu empfehlen.

Wenn Sie einen Rürup-Rentenvertrag abschließen wollen, sollten Sie ebenfalls darüber nachdenken, ob Sie einen Vertrag mit oder ohne  Beitragsgarantie möchten. Mit einer Garantie sind Ihnen zumindest die Einzahlungen sicher. Ohne Garantie steigen zwar die Ertragsaussichten, genauso aber auch die Verlustrisiken.

Experten raten weiterhin davon ab, die Rürup-Rente mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu verbinden. Sollten Sie mal wegen eines finanziellen Engpasses keine Beiträge zahlen können, werden die Zahlungen für beide Versicherungen eingestellt, also auch für die BU, sodass der Schutz vor Berufsunfähigkeit verloren geht. Ein individuelles Aushandeln der Zahlungseinstellungen für eine bestimmte Versicherung funktioniert leider nicht.

Ein weiterer Nachteil der Rürup-Rente: Man kann sie nicht kündigen und auch nicht vererben.  Nur selten ist ein Wechsel des Vertragsanbieters möglich. Falls Sie vor der Auszahlung sterben, erhalten der/die Partner/in oder die Kinder nur eine Auszahlung, falls dies vorher im Vertrag festgelegt wurde.

Für diese Regelung ist allerdings der Gesetzgeber verantwortlich, der eine Zertifizierung der Basisrentenverträge seit 2010 verlangt. Und zu einer solchen Zertifizierung gehört auch, dass das eingezahlte Kapital nicht vererbt, beliehen oder verkauft werden darf.

Ein Vorteil der Rürup-Rente: Sie ist vor Hartz IV sicher. Sollten Sie mal arbeitslos werden, sind Sie nicht dazu verpflichtet, das angesparte Kapital aufzubrauchen. Außerdem ist das Geld vor Pfändung geschützt, bis zu einem je nach dem Alter des Einzahlenden gestaffelten Höchstbetrag.

» Hier geht es zum Online-Anfrageformular für die Rürup-Rente.

(Bildquelle Artikelanfang: #17195833 © mopsgrafik/Fotolia.com)

Rürup-Rente: Änderungen ab 2012

Die Altersvorsorge ist für die meisten Deutschen der zentrale Begriff im Bereich der Absicherungen. Die Sparquote, für die Altersvorsorge, lag im vergangenen Jahr durchschnittliche bei etwa elf Prozent. Besonders beliebt bei den Deutschen: Die Rürup-Rente.

Durch die staatliche Förderung und eine mögliche Auszahlung bereits ab dem 60. Lebensjahr war dieses Altersvorsorgeprodukt seit jeher besonders attraktiv für die Deutschen.

Doch das soll sich nun ändern. Bei abgeschlossenen Verträgen nach dem 31. Dezember 2011 gilt als frühester Auszahlungsbeginn das 62. Lebensjahr. Wer also bereits ab dem 60. Lebensjahr Teile seiner Altersvorsorge genießen möchte, sollte schnell handeln.

Steuervorteile sichern

Mit der Rürup-Rente hat der Gesetzgeber eine Basisversorgung für alle Personen geschaffen, die nicht von der gesetzlichen Rentenversicherung erfasst werden. Entsprechend der Einordnung in die 1. Säule der Alterssicherung ist die Rürup-Rente restriktiv gehalten, was die Auszahlung des angesparten Kapitals betrifft. Dass die Rürup-Rente trotzdem angenommen wird, liegt an den steuerlichen Vorteilen.

Ein Beispiel für das Jahr 2012: Wenn ein Selbstständiger monatlich 500 Euro in seine Rürup-Rente investiert, kann er im Jahr einen Betrag von 4.440 Euro steuermindernd ansetzen, da der steuerliche Sonderausgabenabzug ab dem Jahr 2012 bei 74 Prozent liegt. Liegt sein persönlicher Steuersatz bei 40 Prozent, ergibt sich eine Steuerersparnis in Höhe von knapp 1.776 Euro. Dies mindert den eigentlichen finanziellen Aufwand für die Altersvorsorge erheblich.

Einziger Nachteil dieser Form der Altersvorsorge: Das angesparte Kapital kann nur als monatliche Rente bezogen, und nicht als Einmalzahlung ausgezahlt werden. Die Rentenzahlungen müssen wiederum versteuert werden. Da der persönliche Steuersatz im Alter aber in der Regel niedriger ausfällt, als in der Ansparphase, lohnt sich die Rürup-Rente trotzdem.

Lassen Sie sich von einem Experten beraten.

(Bildquelle Artikelanfang: #17195833 © mopsgrafik/Fotolia.com)

Welche Rentenversicherungen gibt es für Selbständige? Teil 1: Die Rürup-Rente

Da man als Selbständiger oder Freiberufler nicht verpflichtet ist, Rentenversicherungsbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen, kann man sich frei entscheiden, ob man eine private Rentenversicherung abschließt oder nicht.

Gerade am Anfang der Selbständigkeit werden viele auf eine private Rentenversicherung verzichten, weil die Einnahmen noch gering sind und man zuerst einmal schauen muss, wie man das Wichtigste, nämlich seinen Lebensunterhalt mit den Einnahmen finanzieren kann. Dann muss man ja auch noch Beiträge für die Krankenversicherung zahlen, denn diese Versicherung ist eine Pflichtversicherung.

Dennoch sollten Sie in Ihrer Selbständigkeit auch an eine Rentenversicherung denken, um im Alter nicht von ALG II abhängig zu werden.

Rürup-Rente für Selbständige

Eine mögliche Altersvorsorge für Selbständige ist die staatlich geförderte Rürup-Rente, die auch als Basisrente geläufig ist und eine kapitalgedeckte Form der Altersvorsorge darstellt. Ab dem 60. Lebensjahr können Sie sich die Rente auszahlen lassen. Allerdings darf der über die Jahre angesparte Geldbetrag nicht auf einmal ausgezahlt werden, weil die Rürup-Rente keine Option des Kapitalwahlrechts besitzt.

Die Beiträge für die Rürup-Rente können Sie von der Steuer absetzen. Sollten Sie doch irgendwann von Insolvenz bedroht sein, so bleibt das angesparte Kapital unpfändbar. Und auch bei Arbeitslosigkeit und Hartz IV wird das angesparte Vermögen nicht angetastet.

Im Moment können die Beiträge zur Rürup-Rente bis zu einem Betrag von 20.000 Euro bei Alleinstehenden bzw. 40.000 Euro bei Ehepaaren als Sonderausgaben von dem zu versteuernden Einkommen abgezogen werden.

Im Gegensatz zur Riester-Rente bekommen Sie bei einer Rürup-Rente keine staatlich geförderten Zulagen, aber die attraktive Absetzbarkeit von Ihren Einnahmen können Sie auf irgendeine Art und Weise als staatliche Förderung ansehen, denn dadurch vermindert sich Ihr zu versteuerndes Einkommen.

Normalerweise sind die eingezahlten Beträge im Todesfall nicht übertragbar. Wenn Sie aber wollen, dass Ihre Familie etwas abgesichert ist, dann vereinbaren Sie in der Ansparphase eine Beitragsrückgewähr. So erhalten Ihre Angehörigen im Falle Ihres Todes eine kleine Hinterbliebenenrente.

Wenn die Rürup-Rente ausgezahlt wird, müssen die Renten-Leistungen voll besteuert werden. Bis 2020 steigt der steuerpflichtige Prozentsatz jährlich um zwei Prozent, was heißt, dass Menschen, die im Jahr 2011 in Rente gehen, 62 Prozent der Rürup-Rente versteuern müssen, 2012 64 Prozent usw. Ab 2040 werden dann die Leistungen für erstmals ausgezahlte Rürup-Renten voll versteuert.

Verschiedene Produktvarianten der Rürup-Rente

Die Rürup-Rente gibt es in verschiedenen Produktvarianten, so vor allem als sichere Anlage in klassische Rentenversicherungen oder aber mit mehr Rendite, aber auch mit mehr Risiko als fondsgebundene Varianten oder Investment-Produkte.

Ihre eingezahlten Beiträge werden angespart und nicht weitergeleitet in die gesetzliche Rentenkasse. So erhalten Sie auf alle Fälle Ihren angesparten Betrag mit dem Eintritt ins Rentenalter zurück.

Da es bei der Rürup-Rente so viele Varianten und Tarifmodelle gibt, empfiehlt sich eine umfassende Beratung auf jeden Fall.

Vorab können Sie kostenlos verschiedene Tarife der Rürup-Rente vergleichen.

(Bildquelle Artikelanfang: #17195833 © mopsgrafik/Fotolia.com)