Hobby-Griller sollten sich mit entsprechenden Versicherungen schützen

Hobby-Griller sollten sich mit entsprechenden Versicherungen schützen

Jetzt beginnt mit den ersten Temperaturen über 20°C für viele wieder die Grillsaison auf Balkon, Terrasse oder Garten.

Wer gerne leidenschaftlich grillt, ist auch immer dem Risiko ausgesetzt, sich an dem Feuer des Grills zu verletzen oder einen Brand auszulösen.

Wenn dann wirklich der Ernstfall eintritt und etwas passiert, welche Versicherung greift dann?

Hausratversicherung

Wird durch Grillen ein Brand ausgelöst und das Inventar beschädigt bzw. zerstört, so springt in diesem Fall die Hausratversicherung des Betroffenen ein. Denn sehr leicht kann beim Grillen auf dem Balkon ein Funke in die Wohnung überspringen und dabei Fenstervorhänge oder eine Tischdecke entflammen.

Wird außerhalb des eigenen Grundstücks oder der eigenen Wohnung gegrillt, wie beispielsweise in einem Park, dann sind die mitgenommenen Gegenstände ebenfalls über die Hausratversicherung abgesichert.

Private Haftpflichtversicherung

In Deutschland ereignen sich pro Jahr ungefähr 3000 bis 4000 Grillunfälle durch Unachtsamkeit. Daher sollten Viel-Griller und auch deren Gäste auf alle Fälle über eine private Haftpflichtversicherung verfügen. Denn wenn ein Gast beim Grillabend beispielsweise durch eine Stichflamme beim Entzünden des Spiritus‘ Verletzungen erleidet, muss der Schadens-Verursacher Schadensersatz und Schmerzensgeld zahlen. Und das kann teuer werden, wenn man noch keine private Haftpflichtversicherung hat.

Die Haftpflichtversicherung springt auch bei Sachschäden ein, wenn z. B. fliegende Funken dem Nachbarn ins Fenster fliegen und den Teppich beschädigen. Allerdings darf nie Vorsatz beim Entstehen des Schadens vorliegen.

Private Unfallversicherung

Neben einer Hausrat- und privaten Haftpflichtversicherung empfiehlt sich Viel-Grillern auch eine private Unfallversicherung. Denn erleidet der Griller selbst schwerwiegende körperliche Verletzungen durch das Grillen, dann kann er selbst Versicherungsleistungen in Anspruch nehmen, falls er durch unachtsames Handeln eine dauerhafte körperliche Schädigung erleidet.

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(Bildquelle Artikelanfang: © FikMik #41823657/Fotolia.com)