Die Casino-Branche legte in den vergangenen Jahren ein enormes Wachstum an den Tag. Für den Spieler bietet dies den Vorteil eines großen Angebots, aus dem sie ihren Anbieter frei wählen können. Doch worauf ist zu achten, um bereits mit dem ausgewählten Casino die Grundlage für jeden weiteren Gewinn zu legen?

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Die richtigen Versicherungen finden und auch abschließen, wer kann das als Laie schon ohne Bedenken? Denn das Thema ist sehr komplex und oft nicht transparent genug für jemanden, der sich nicht Tag ein Tag aus mit Versicherungen beschäftigt.

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Reguläre Kündigungen von langfristigen Verträgen

Für Versicherungsnehmer sind langfristige Verträge auf der einen Seite oft günstiger, weil sie durch die lange Laufzeit einen Beitragsrabatt erhalten, auf der anderen Seite aber auch ungünstiger, denn die Versicherung ist unflexibel und kann auf Veränderungen auf dem Versicherungsmarkt nicht entsprechend reagieren.

Wer aus einem langfristig angelegten Vertrag aussteigen will, der ab dem 1. Januar 2008 abgeschlossen wurde, kann nach Ablauf der Dreijahresfrist jährlich kündigen. Wer eine neue Versicherung abschließt, sollte generell darauf achten, dass diese jährlich gekündigt werden kann.

Außerordentliche Kündigungen von langfristigen Verträgen

Unter bestimmten Umständen haben Versicherungsnehmer auch die Möglichkeit einer außerordentlichen Vertragskündigung.

Beitrags- oder Prämienerhöhung:
Sollte das Versicherungsunternehmen die Versicherungsbeiträge erhöhen, ohne dass der Leistungsumfang verbessert wird, hat der Versicherungsnehmer nach Erhalt dieser Nachricht einen Monat Zeit, die Kündigung einzureichen. Diese wird entweder gleich wirksam oder erst zum Zeitpunkt der Beitragserhöhung.

Erhebung oder Erhöhung eines Zusatzbeitrages bei den gesetzlichen Krankenversicherungen:
Bei den gesetzlichen Krankenkassen verfügt man über ein Sonderkündigungsrecht, wenn ein Zusatzbeitrag erhoben wird. Man hat dann die Möglichkeit, seine Mitgliedschaft zum Ende des übernächsten Monats zu kündigen. Die Krankenkasse muss den Versicherungsnehmer spätestens einen Monat vorher auf das Sonderkündigungsrecht wegen dieses Zusatzbeitrages oder seiner Erhöhung schriftlich hinweisen. Erhält der Versicherte diese Information nicht, dann verschiebt sich das Sonderkündigungsrecht um den entsprechenden Zeitraum, bis er diesen Hinweis bekommt.

Diese Möglichkeit der Kündigung besteht nur solange, bis der Zusatzbeitrag oder seine Erhöhung zum ersten Mal fällig wird.

Sonderkündigungsrecht in der gesetzlichen Krankenversicherung:
In dieser Versicherung haben Versicherte ein Sonderkündigungsrecht, falls die Voraussetzungen für eine Familienversicherung vorliegen oder falls keine Versicherungspflicht mehr besteht und der Versicherungsnehmer in die private Krankenversicherung wechseln kann und will. Dann besteht die Möglichkeit, zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats die Mitgliedschaft in der Versicherung zu kündigen.

Sonderkündigungsrecht in der privaten Krankenversicherung:
Innerhalb der ersten zwei Monate nach Eintritt in die Versicherung kann der Versicherungsnehmer seine Mitgliedschaft kündigen, ohne an Fristen gebunden zu sein, wenn er wieder in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig wird. Ist diese Frist vorbei, kann der Vertrag nur zum Monatsende gekündigt werden, in dem der Versicherungsnehmer den Eintritt der Versicherungspflicht nachweisen kann.

Heirat, Umzug, Tod:
Bei manchen Ereignissen hat der Versicherungsnehmer ebenfalls die Option, aus bestimmten Versicherungen auszutreten. So kann man bei Heirat eine der beiden Privathaftpflichtversicherungen kündigen (es lässt sich nur der zuletzt abgeschlossene Vertrag kündigen). Das gleiche gilt für die Rechtsschutzversicherung und für die Hausratsversicherung (obwohl man bei letztgenannter darauf hoffen muss, dass das Versicherungsunternehmen mitspielt und den jüngeren Vertrag kündigt).

Bei Umzug kann der Versicherungsnehmer die Hausratversicherung kündigen, wenn der Beitrag durch eine geänderte Tarifzone ansteigt.

Beim Tod des Versicherungsnehmers kann bei einigen Versicherungen der Schutz erlöschen. Um nicht ohne Versicherungsschutz zu sein, sollten Angehörige das Versicherungsunternehmen über das Ableben des Versicherungsnehmers informieren.

Hauskauf:
Beim Kauf einer Immobilie kauft man die entsprechende Gebäudeversicherung sozusagen mit. Dem Käufer wird aber freigestellt, ob er den Vertrag weiterführt oder eine neue Gebäudeversicherung abschließt.

Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat und beginnt, nachdem der Immobilienkäufer als neuer Eigentümer in das Grundbuch eingetragen wurde. Man sollte die bestehende Versicherung erst kündigen, wenn eine konkrete Zusage eines anderen Versicherungsunternehmens existiert.

KFZ-Kauf:
Das gleiche gilt bei einem Autokauf. Hier erwirbt der Käufer die KFZ-Versicherung mit. Es steht ihm offen, diese zu übernehmen, innerhalb einer Frist von vier Wochen zu kündigen oder eine neue bei einem anderen Versicherungsunternehmen abzuschließen.

Wird das Fahrzeug gleich bei einer neuen Versicherungsgesellschaft versichert, wird dies als Kündigung des alten Vertrags angesehen. Eine explizite Kündigung ist nicht notwendig.

Schadensfall:
Nach einem Schadensfall kann auf der einen Seite der Versicherungsnehmer, auf der anderen Seite auch das Versicherungsnehmen den Vertrag kündigen. Das Unternehmen muss dabei eine Frist von einem Monat einhalten, der Versicherungsnehmer kann dagegen entweder sofort oder zu einem anderen Zeitpunkt kündigen, spätestens bis zum Ende des Versicherungsjahres.

Gerade wenn sich einige Schadensfälle in kurzer Zeit häufen, steigt das Risiko, dass das Versicherungsunternehmen kündigt. Es wird dann nicht so einfach, eine neue Versicherung zu finden.

Wer das vermeiden will, kann dem Versicherungsunternehmen eine angemessene Selbstbeteiligung an den Schadensfällen oder einen Risikozuschlag vorschlagen. Oder man bittet, dass die Versicherungsgesellschaft die Kündigung zurückzieht und man stattdessen die eigene Kündigung einreicht.

Hat man bei Kündigung zu viel an Beiträgen gezahlt, muss das Versicherungsunternehmen diese Beiträge zurückzahlen.

Kündigung von neuen Verträgen

Hat man gerade erst einen Vertrag abgeschlossen und man will seinen Entschluss wieder rückgängig machen, d.h. aus dieser Versicherung heraus, sollte man seine Willenserklärung widerrufen.

Innerhalb von 14 Tagen kann man seine Vertragserklärung widerrufen, bei Lebensversicherungen hat man sogar 30 Tage Zeit. Sobald man den Versicherungsschein, die Vertragsbestimmungen und die Widerrufsbelehrung erhalten hat, läuft die Widerrufsfrist.

Der Widerruf muss schriftlich formuliert werden und sollte am besten per Einschreiben an die Versicherungsgesellschaft versenden werden.

Nicht jede abgeschlossene Versicherung kann man innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Es gibt folgende Ausnahmen:

  • Verträge mit einer Laufzeit von weniger als 30 Tagen können nicht widerrufen werden.
  • Verträge, die von beiden Seiten auf ausdrücklichen Wunsch des Versicherten vollständig erfüllt sind, bevor dieser sein Widerrufsrecht ausgeübt hat, können ebenfalls nicht widerrufen werden.
  • Versicherungsverträge über eine vorläufige Deckung können nicht widerrufen werden, außer es handelt es sich dabei um einen Fernabsatzvertrag, den man im Internet, schriftlich, telefonisch oder per Fax und ohne ein persönliches Treffen mit einem Vermittler abgeschlossen hat.

Sind Fristen schon überschritten, kann man noch prüfen, ob das Versicherungsunternehmen gegen Informations- oder Belehrungspflichten verstoßen hat. In solchen Fällen können die jeweiligen Verbraucherzentralen helfen.

(Bildquelle Artikelanfang: © arthurdent #10046026/Fotolia.com)

Neues Jahr, neue Regelungen und Bestimmungen, auch was einzelne Versicherungen angeht.

Gesetzliche Krankenkassen werden teurer – private wahrscheinlich auch

In den meisten Fällen werden zum neuen Jahr Versicherungen teurer, das trifft vor allem für die gesetzliche Krankenversicherung für 2016 zu. Generell steigen die Beiträge um ca. 0,2 Prozent, bei manchen Krankenkassen auch noch höher. Das heißt, auch Selbständige, die freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung sind, müssen ab 2016 mit spürbar höheren Beiträgen rechnen, da sie ja nicht nur den Arbeitnehmeranteil zahlen müssen, sondern den vollen Beitragssatz.

Kasse + / – Beitrag
AOK Baden-Württemberg + 0,1 15,6 %
AOK Bayern + 0,2 15,7 %
AOK Bremen + 0,2 15,7 %
AOK Niedersachsen + /- 0,0 15,4 %
AOK Nordost + /- 0,0 15,5 %
AOK Nordwest + 0,2 15,7 %
AOK  Rheinland-Pfalz/ Saarland + 0,2 15,7 %
AOK Sachsen-Anhalt + /- 0,0 14,9 %
Barmer + 0,2 15,7 %
BKK Mobil Oil + /- 0,0 15,4 %
BKK VBU + /- 0,0 15,5 %
BKK VDN + 0,5 15,5 %
DAK + 0,6 16,1 %
hkk + 0,19 15,19 %
IKK Brandenburg & Berlin + /- 0,0 15,2 %
IKK gesund plus + /- 0,0 15,2 %
IKK Nord + /- 0,0 15,9 %
KKH + 0,3 15,8 %
TK + 0,2 15,6 %

Quelle: Krankenkasse.de

Seit 1. Januar 2015 dürfen die gesetzlichen Krankenkassen einen Zusatzbeitrag erheben, falls der Grundbeitrag von 14,6 Prozent nicht ausreichen sollte. Die meisten Krankenkassen setzten im ersten Jahr dieser Neuregelung ihren Zusatzbeitrag auf 0,9 Prozent fest, der nun im neuen Jahr bei vielen gesetzlichen Krankenversicherungen um durchschnittlich 0,2 Prozentpunkte ansteigen wird.

Die größte Erhöhung führt die DAK durch mit 0,6 Prozent Beitragssteigerung. Diese übermäßige Verteuerung hat ihren Grund in einer Fehlkalkulation der DAK im vergangenen Jahr. Damit muss die DAK auch im nächsten Jahr mit einem deutlichen Mitgliederschwund rechnen.

Eventuell Sonderkündigungsrecht nutzen

Denn falls eine Krankenkasse teurer wird, haben ihre Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht. Viel Zeit bleibt einem dafür nicht. Kündigen kann man seiner Krankenkasse erst ab dem Zeitpunkt, wenn die Krankenkasse einen über die Beitragserhöhung schriftlich informiert, wozu sie auch verpflichtet ist.

Spätestens bis zum Ende des jeweiligen Monats, in dem man den erhöhten Zusatzbetrag zum ersten Mal zahlen muss, muss dann die Kündigung eingereicht werden. Läuft die Kündigung, ist der Zusatzbeitrag trotzdem an die alte Krankenversicherung zu zahlen. Die Kündigung der Krankenkasse wird erst nach zwei Monaten wirksam.

Die Erhöhungen der wichtigsten gesetzlichen Krankenkassen finden Sie oben in der Tabelle und auch auf der Website www.gkv-spitzenverband.de. Dort werden die neuen Beitragssätze aber erst zum 1. Januar 2016 veröffentlicht.

Außerdem muss die Krankenkasse ihre Versicherten in einem Anschreiben extra darauf hinweisen, dass es günstigere Versicherungen gibt, falls der Zusatzbeitrag der Kasse über dem Jahresdurchschnittswert liegt. Das Schreiben muss bis spätestens Ende des Monats eingehen, der dem Monat des neues Zusatzbetrags vorausgeht.

Auch die privaten Krankenversicherungen werden im kommenden Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit ihre Beiträge deutlich erhöhen, sodass ein Wechsel von gutverdienenden Selbständigen in eine PKV nicht unbedingt lohnend ist, in manchen Fällen wird sich ein Umstieg in eine private Krankenversicherung schon rechnen. Vor einem Wechsel sollten Sie immer ausführliche Vergleiche anstellen und sich von einem unabhängigen Versicherungsexperten beraten lassen.

Berufsunfähigkeitsversicherungen werden teurer

Wer im nächsten Jahr eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen will, muss mit höheren Beiträgen rechnen. Denn durch den niedrigen Garantiezins von 1,25 Prozent können die Versicherungsgesellschaften kein allzu großes Finanzpolster mehr für die Vesicherungsnehmer aufbauen.

Gerade für junge Neukunden steigen die Beiträge am meisten, um ca. 7 Prozent bei einem 25-Jährigen bei einer festgelegten Monatsrente von 1.000 Euro, bei einem 35-Jährigen um ca. 5 Prozent und bei einem 45-Jährigen um ca. 3 Prozent.

Wer jetzt noch  im Jahr 2015 einen Vertrag abschließt, kommt dauerhaft in den Genuss der niedrigeren Beitragssätze.

Elektronikautos von KFZ-Steuer nur noch für 5 Jahre befreit

Reine Elektronikautos, die ab dem 1.1.2016 zugelassen werden, sind für die kommenden 5 Jahre von der KFZ-Steuer befreit. Diese Zeitdauer wurde nun deutlich verkürzt, denn Elektronikautos, die bis Ende dieses Jahres zugelassen werden, sind sogar 10 Jahre von der KFZ-Steuer befreit.

Verkauft der Besitzer das Auto während des steuerfreien Zeitraums, braucht der neue Halter für den noch verbleibenden Zeitraum auch keine KFZ-Steuern zu zahlen.

Hybrid-Fahrzeuge und Fahrzeuge mit einem Range-Extender fallen nicht unter diese Steuerregelungen, da sie nicht als Elektronikfahrzeuge nach dem KFZ-Steuergesetz gelten.

Es gibt verschiedene Gründe, eine Versicherung zu beenden bzw. zu kündigen. Sei es, dass Sie eine bestimmte Versicherung und deren Leistungen nicht mehr brauchen, ein günstigeres Versicherungsangebot entdeckt haben oder sich über eine Versicherungsgesellschaft geärgert haben.

Um bei einer Versicherungskündigung alles richtig zu machen, ist es wichtig, ein paar grundlegende Regeln einzuhalten:

  • Beachten Sie die Fristen. Falls Sie widerrufen, einen Widerspruch einlegen oder zurücktreten, dann reicht es aus, wenn Sie alles rechtzeitig versenden. Bei anderen Fällen müssen Sie den Eingang bei der Versicherungsgesellschaft beachten, was nicht unbedingt identisch mit dem Datum des Poststempels ist.
  • Ein Kündigungsschreiben verschicken Sie am besten per Einschreiben mit Rückschein. Dann haben Sie später ein Beweismittel in den Händen, wann Ihr Schreiben bei dem Versicherungsunternehmen eingegangen ist.
  • Sie sollten einen bestehenden Versicherungsvertrag erst dann kündigen, wenn Sie von der neuen Versicherungsgesellschaft eine Zusage vorliegen haben. Das ist wichtig gerade bei existenzsichernden Versicherungen wie Kranken-, Lebens-, Berufsunfähigkeits- und Wohngebäudeversicherungen.

Kündigung von Versicherungsverträgen – Was ist zu beachten?

Verträge können meistens sowohl vom Versicherungsnehmer als auch vom Versicherungsunternehmen zum Ende des laufenden Versicherungsjahres gekündigt werden. Das Versicherungsjahr muss nicht mit dem Kalenderjahr übereinstimmen. Das Anfangs- und das Ablaufdatum in der Versicherungspolice bestimmen das Versicherungsjahr. Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung dagegen endet das alte Versicherungsjahr  in der Regel zum 1. Januar.

Private Krankenversicherung: Hier kann zusätzlich vereinbart werden, dass in den ersten drei Jahren keine Kündigung seitens des Versicherungsnehmers möglich ist. Eine private Krankenvollversicherung kann vom jeweiligen Versicherungsunternehmen nicht ordentlich gekündigt werden. Dagegen können private Krankenzusatzversicherungen von der Versicherungsgesellschaft nur in den ersten drei Jahren gekündigt werden.

Die Kündigungsfrist einer Versicherung darf nicht weniger als einen Monat und nicht mehr als drei Monate betragen.

Bei folgenden Versicherungen müssen Sie meist eine dreimonatige Frist einhalten:

  • Wohngebäudeversicherung
  • Hausratversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Unfallversicherung
  • Rechtsschutzversicherung

Dagegen ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung grundsätzlich mit Frist von einem Monat kündbar. Verpassen Sie diese Frist, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.

Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen: Diese Versicherungen haben einen festen Endtermin und brauchen daher nicht gekündigt zu werden. Falls Sie monatliche Raten in diese Versicherungen einbezahlen, kann meist innerhalb des laufenden Versicherungsjahres mit einer Monatsfrist der Vertrag gekündigt werden. Zahlen Sie einmal im Jahr einen Versicherungsbeitrag ein, dann ist die Kündigung oft ohne eine bestimmte Frist zum Ablauf des Versicherungsjahres möglich.

Ihren persönlichen Versicherungsbeginn finden Sie auf Ihrem Versicherungsschein. Die genauen Kündigungsfristen können Sie den Versicherungsbedingungen entnehmen.

Kündigungs-Sonderfälle von Versicherungen

Gesetzliche Krankenversicherung

Sie können Ihre Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenversicherung frühestens nach 18 Monaten oder nach einer Erhöhung des Beitragssatzes kündigen. Nach den 18 Monaten können Sie die Versicherung jederzeit zum Ende des übernächsten Monats wechseln.

Ihre alte Krankenversicherung muss Ihnen die Kündigung innerhalb von zwei Wochen nach ihrem Eingang bestätigen. Diese Bestätigung legen Sie bei der neuen Kasse vor. Die Kündigung wird erst wirksam, wenn die neue Krankenkasse Ihnen die Mitgliedsbescheinigung ausstellt.

Hinweis: Keine gesetzliche Krankenkasse darf Sie als Neumitglied ablehnen oder Risikozuschläge erheben, nur weil Sie älter sind oder unter Vorerkrankungen leiden.

Wohngebäudeversicherung

Falls Sie Ihre Wohngebäudeversicherung kündigen wollen, benötigen Sie eine schriftliche Erklärung Ihrer Kreditgläubiger, dass diese dem Versicherungswechsel zustimmen. Die Erklärung sollte mindestens vier Wochen vor dem Kündigungstermin der alten Versicherung vorliegen.

Darüber hinaus können öffentlich-rechtliche Versicherungsgesellschaften einen aktuellen Grundbuchauszug anfordern. Auch dieser Auszug muss einen Monat vor dem Kündigungstermin der alten Versicherung vorliegen. Aus diesem Auszug wird für die Versicherung ersichtlich, ob die Kreditgläubiger ihre Einverständniserklärung für den Versicherungswechsel gegeben haben.

Wenn Sie wirklich Ihre Wohngebäudeversicherung kündigen und zu einer neuen wechseln wollen, dann kündigen Sie diese Versicherung erst dann, wenn Sie ein anderes Versicherungsangebot konkret vorliegen haben.

(Bildquelle Artikelanfang: © arthurdent #10046026/Fotolia.com)

Steuerhinterziehung, das damit verbundene Strafmaß sowie die Möglichkeit der Selbstanzeige sind seit dem Fall Uli Hoeneß in aller Munde. Und dieses Thema sollte auch vor allem für selbständig Tätige von großer Bedeutung sein, denn Steuerhinterziehung ist eine Straftat, die in besonders schweren Fällen mit mehrjähriger Freiheitsstrafe geahndet wird.

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