In Versicherungen investieren: Drei Unternehmen mit Wachstumspotential

Viele Versicherer haben seit geraumer Zeit nur eine einzige Möglichkeit: Policen, die hohe Garantiezinsen versprechen, abstoßen – die Kunden werden durch solche Vorgänge zwar verärgert, jedoch lockt der Umbruch innerhalb der Versicherungsbranche auch Investoren an.

Denn schlussendlich kann man aus der aktuellen Not auch eine Tugend machen und in Versicherungsaktien, etwa über CMC Markets, investieren. Aber lohnt sich die Investition in Versicherungsgesellschaften? Vor allem stellen sich viele Anleger auch die Frage, welche Gesellschaften ein großes Wachstumspotential haben.

Die AXA Gruppe

Palazzo AXA

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Zu den weltweit führenden Versicherungsgesellschaften gehört die AXA Gruppe. Die Tätigkeitsschwerpunkte liegen in Nordamerika, Europa und im Asien-Pazifik-Raum. Pro Jahr werden Einnahmen von rund 100 Milliarden Euro erzielt – somit gehört die AXA Gruppe zur Weltspitze.

So auch im Bereich der Vermögensverwaltung – hier liegt man bei über 1,3 Billionen Euro. Mehr als 160.000 Vermittler und Mitarbeiter arbeiten für die AXA Gruppe und betreuen in 59 Länder 103 Millionen Menschen. Blickt man auf das Gewinnwachstum bis zum Jahr 2020, so kann von einem Zuwachs im Bereich der 6 Prozent ausgegangen werden. Der Preis der Aktie liegt aktuell um die 23 Euro.

Die Ageas Holding

Die Ageas Holding entstand nach der Finanzkrise 2008 aus der Fortis-Gruppe, einem belgisch-niederländischen Finanzkonzern. Die Ageas ist ein Versicherungskonzern, der in den Bereichen Bankdienstleistungen, Kapitalanlagen und Versicherungen tätig ist.

Schwerpunkt? Europa und Asien. So gibt es etwa Niederlassungen in Deutschland, Luxemburg, Portugal, Italien, Frankreich, Belgien und in der Türkei. In Luxemburg, Belgien und Portugal zählt das Unternehmen auch im Bereich Lebensversicherungen zu den Marktführern. Im asiatischen Raum ist die Ageas Holding in Hong Kong, China, Malaysia, Thailand und in Indien mit Niederlassungen vertreten. Die Produkte werden zudem über zahlreiche Marken – wie etwa über UBI Assicurazion oder eTiQa – vertrieben.

Blickt man auf das Gewinnwachstum bis zum Jahr 2020, so kann von einem Zuwachs im Bereich der 8 Prozent ausgegangen werden. Der Preis der Aktie liegt aktuell um die 44 Euro – vor rund einem Jahr bewegte sich das Wertpapier noch bei 30 Euro.

Versicherungsberechnung

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Die Münchener Rück

Mit mehr als 40.000 Mitarbeitern ist die Münchener Rück in sämtlichen Versicherungssparten aktiv und auch weltweit vertreten. Sie gehört, aufgrund jährlicher Beitragseinnahmen nahe der 30 Millionen Euro-Grenze, zu den führenden Rückversicherern. Vor allem dann, wenn Versicherer nach Lösungen für komplexe Risiken suchen, wird in der Regel die Münchener Rück empfohlen. Der Großteil der Erstversicherungsaktivitäten wird von dem Konzern in der ERGO gebündelt, eine der bekanntesten und auch erfolgreichsten Versicherungsgruppen Deutschlands.

Die ERGO, die in mehr als 30 Ländern ihre Dienste anbietet, ist für ein umfassendes Spektrum in den Bereichen Versicherungen, Serviceleistungen und Vorsorge bekannt. Die Kapitalanlagen – jedoch ohne Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug – der Münchener Rück belaufen sich auf 215 Milliarden Euro.

Das Geld wird von der MEAG betreut, die auch institutionellen und privaten Anlegern zur Verfügung steht, die sich außerhalb der Versicherungsgruppe befinden. Blickt man auf das Gewinnwachstum bis zum Jahr 2020, so kann von einem Zuwachs im Bereich der 10 Prozent ausgegangen werden. Der Preis der Aktie liegt aktuell um die 192 Euro – nach dem Einbruch im Jahr 2016 (von über 180 Euro auf 145 Euro) konnte sich das Wertpapier wieder erholen und marschiert nun in Richtung der 200 Euro-Grenze.

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